Strategien der Selbstüberwindung: Warum sollte man seine Komfortzone verlassen?

Strategien der Selbstüberwindung: Warum sollte man seine Komfortzone verlassen?

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Kategorie : Lifestyle
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65% der Bevölkerung übt eine sportliche Aktivität aus. Es scheint für die Mehrheit eine feste Gewohnheit zu sein und der positive Einfluss von sportlicher Bewegung auf Körper und Geist ist weitgehend bekannt. Wohl jeder hat schon einmal vom „Verlassen der Komfortzone“ gehört, sich selbst übertreffen, es besser machen, immer weiter, höher, stärker gehen, als ob es nie genug wäre.

Warum scheint es so wichtig, seine Komfortzone zu verlassen? Geht es dabei nur um Leistung?

Was bedeutet Selbstüberwindung?

Bei Selbstüberwindung geht es um die Nutzung von mentale Ressourcen, Überwindung der eigenen Gefühle und Vorbehalte und inneren Widerständen. Die Selbstüberwindung ist ein Wettstreit mit sich selbst, mit den eigenen mentalen Barrieren, die weder zu einer Niederlage führt noch zu Lasten anderer geht. Es geht vielmehr darum, seine Komfortzone zu verlassen und das eigene Feld der Möglichkeiten zu erforschen. Diese selbstgesteckten Barrieren werden hauptsächlich durch 2 Denkweisen bestimmt: zum einen die Gewohnheit des täglichen Komforts und zum anderen das „kollektive Bewusstsein“, wie z.B. die Tatsache, dass bestimmte Anstrengungen einer Minderheit vorbehalten sind (z.B. Gipfelbesteigung).

Nach der Theorie von Tim Noakes und seinem Team (1) verfügt der Körper über weit mehr Möglichkeiten als das Gehirn ihm zuschreibt. Dies ist die zentrale Theorie des Gouverneurs: Das Gehirn fungiert als Regulator der Anstrengung. Es bestimmt den Anteil der nutzbaren Muskeln im Verhältnis der zu erbringenden Leistung. Wenn nach ihm die erbrachte Leistung erreicht ist, erzeugt er Müdigkeit. Studien zufolge würden nur 30-50% des Muskels genutzt werden! Daraus lässt sich ableiten, dass das Potenzial des Körpers durch den Geist nie 100% ausgeschöpft wird und dass der Handlungsspielraum recht groß ist.

An dieser Stelle setzt das mentale Training an

Entrainement mentalUnter dem Begriff des Mentaltrainings wird eine Vielfalt von psychologischen Methoden verstanden, die sich direkt auf die Leistungsfähigkeit des Körpers auswirken. An dieser Stelle kommt der Begriff Selbstüberwindung ins Spiel! Bei der mentalen Problemanalyse, die beim körperlichen Training auftaucht, entstehen oftmals parasitäre Gedanken wie Angst, Mutlosigkeit, mangelndes Selbstbewusstsein, die den Fortschritt verlangsamen können.

Der Sport wird dann zum Vorläufer einer tiefen Introspektion, der die Überwindung der eigenen Grenzen stärkt und für den Einzelnen ein Vektor der Verbesserung und der Weiterentwicklung ist. Es handelt sich um ein menschliches Wagnis, das zu einer besseren Kenntnis seiner selbst führt. Wenn man seine Grenzen weiter öffnet, gewinnt man ein effizientes Verständnis und die Bereitschaft, das eigene Innenleben zu verstehen und zu reflektieren, gewinnt immer mehr an Bedeutung.

Der Sportler konzentriert sich dann auf Werte, die ihm am Herzen liegen: Mut, Widerstand, Toleranz, Entschlossenheit, Ehrgeiz, Bescheidenheit und vermittelt diese geistige Haltung an sein soziales Umfeld. Leistung ist zwar wichtig, aber repräsentiert vielmehr den Weg zur Persönlichkeitsentfaltung. Das sich in Frage stellen, geht sehr oft mit dem Wunsch einher, den eigenen Lebensstil und die Ernährung neu zu überdenken und die Zufuhr von essentiellen Nährstoffen, Vitaminen und Sprurenelementen zu verbessern.

Dieser Weg offenbart Persönlichkeiten und hilft manchen Menschen, wichtige Entscheidungen über persönliche Lebensbereiche zu treffen. Eine kluge, produktive Übung hilft Ihnen, zu wissen, was Sie wollen und es zu bekommen und verleiht Ihnen Disziplin

Ganz zu schweigen von den anderen Vorteilen

Es stimuliert die 5 Sinne, Muskeln, lebenswichtige Organe und Nervenverbindungen, was andere Vorteile als nur Selbsterkenntnis und Selbstverbesserung verspricht.

Eine sportliche Aktivität verbessert die Konzentration und verlangsamt den Gedächtnisverlust, der durch die Schrumpfung des Hippocampus durch Bewegung verursacht wird, wodurch der Bereich der Neuronenproduktion stimuliert wird.

Im Jahr 2003 untersuchte Professor Marcus Richards (2) vom University College London den Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und dem Gedächtnis bei Erwachsenen im Jahr 1919. Ihr sportliches Niveau wird im Alter von 36 Jahren bewertet, dann ihr verbales Gedächtnis im Alter von 43 und 53 Jahren. Forschungsergebnisse zeigen, dass das Gedächtnis in der Mitte des Lebens umso besser ist, je mehr sich die Probanden im Alter von 36 Jahren bewegen! Dieses Phänomen kann durch die EInnhame von Omega 3, essentiellen Fettsäuren für das Gedächtnis und Hochwertiges Magnesium, noch unterstützt werden.

Zahlreiche Untersuchungen haben gezeigt, dass die Teilnahme an sportlichen Aktivitäten dazu beiträgt, dass Sie weniger ängstlich und depressiv sind. Eine Studie der Freien Universität Amsterdam aus dem Jahr 2006 bekräftigt diese Tatsache (3). 19.228 Personen werden 11 Jahre lang von der Jugend bis zum Erwachsenenalter begleitet. Diese Beobachtung zeigte, dass diejenigen, die mindestens eine Stunde pro Woche trainierten, im Durchschnitt weniger ängstlich, weniger depressiv, kontaktfreudiger sind als diejenigen, die nicht trainierten.

Sich selbst zu übertreffen, ist nicht nur eine Frage der sportlichen Leistung. Es geht auch darum, den Geist zu stärken, die Gesamtleistung zu verbessern und dem Leben ein wenig Würze zu verleihen!

(1) Noakes TD, St Clair Gibson A, Lambert EV. From catastrophe to complexity: a novel model of integrative central neural regulation of effort and fatigue during exercise in humans: summary and conclusions. British Journal of Sports Medicine 2005;39:120-124.
(2) Richards M1, Hardy R, Wadsworth ME. Does active leisure protect cognition? Evidence from a national birth cohort. Soc Sci Med. 2003 Feb;56(4):785-92.
(3) M.H.M.De Moor, A.L.Beem, J.H.Stubbe, D.I.Boomsma, E.J.C.De Geus. Regular exercise, anxiety, depression and personality: A population-based study. Prev Med. 2006 Apr;4
(4):273-9. Epub 2006 Jan 24.

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