Multivitamin
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Multivitamin
Multivitamin Multivitamin Kapseln Zusammensetzung und Dosierung von Multvitaminen Nahrungsergänzung Multivitamine

Das Multi

Vorteile vom Multivitamin

Vitamine & Mineralien sind essentiell für eine gute Funktion des Organismus. In unserer westlichen modernen Ernährung sind bestimmte Nährstoffe leider nur in geringem Maße vorhanden. Multivitamine sind folglich wesentliche Bausteine zur Gesundheitsprävention.

Mit 26 wesentlichen Wirkstoffen ist das Multi für jeden Menschen geeignet: bioaktive Vitamine, pflanzliches D3, Mineralien mit hoher Bioverfügbarkeit, Pflanzenextrakte, CoQ10...

90 Kapseln • ab 2 Kapseln pro Tag 

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* ohne unerwünschte Zusatzstoffe. Wir verwenden einen Reis-Extrakt in Bio-Qualität

„Die Lebensmittelpyramide muss die tägliche Einahme von Mutivitaminen beinhalten“

Walter Willett • Head of nutrition department – Harvard

„Die Lebensmittelpyramide muss die tägliche Einahme von Mutivitaminen beinhalten“

Walter Willett • Head of nutrition department – Harvard

WIRKSAMKEIT

26 wesentliche Nährstoffe

Unser Multi-Komplex konzentriert sich auf die Nährstoffe, die in der Ernährung nur schwer zu finden sind. Unsere Dosierungen wurden auf der Basis von klinischen Studien entwickelt, die gesundheitliche Vorteile garantieren. Es beinhaltet 14 Vitamine, 5 Mineralien, 4 Carotinoide, 2 Bio-Flavonoide, Coenzym Q10, Alpha-Liponsäure und ist frei von pro-oxidativen Mineralien (Eisen, Kupfer und Mangan).

Bioaktive und natürliche Vitamine

Schluss mit synthetischen Rezepturen! Wir setzen auf neue so genannte "gebrauchsfertige" Vitamine wie P'-5-P (B6), Quatrefolic®-Folate (B9), Methylcobalamin (B12) oder die Vitamine A, E und D3 in pflanzlicher Form.

Ein neues Magnesiumsalz!

Zum ersten Mal findet in einem Multivitamin eine Magnesiumkombination aus hochdosierter Form UND maximaler Aufgnahme statt. Sie ermöglicht es, die Menge der Kapseln/d bei gleichbleibend hoher Wirksamkeit zu reduzieren.

VORTEILE

Alle Vorteile der Mischung aus bio-identischen Nährstoffen auf einen Blick:

Zellgesundheit

    • Folat, Vitamin B12, Vitamin D3, Zink und Magnesium spielen eine Rolle bei der Zellteilung
    • Vitamin B2, Vitamin C, Vitamin E, Zink und Selen tragen dazu bei, die Zellen gegen oxidativem Stress zu schützen
    • Vitamin C trägt dazu bei, die reduzierte Form von Vitamin E zu regenerieren
    • Vitamin A spielt eine Rolle im Prozess der Zellspezialisierung
    • Vitamin B12 unterstützt die Bildung roter Blutkörperchen
    • Vitamin B2 trägt zur Erhaltung der normalen roten Blutkörperchen bei
    • Vitamin K trägt zur normalen Blutgerinnung bei
    • Zink trägt zum normalen Stoffwechsel bei
    • Folat trägt zur normalen Blutbildung bei
    • Zink trägt zur normalen ADN Synyhese bei

Mentale Gesundheit

   • Vitamin B2, B6, B8, B12 und Vitamin C sowie Magnesium tragen zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei
    • Vitamin B3, Vitamin B6, Vitamin B8, Vitamin B9, Vitamin B12,  Vitamin C und Magnesium tragen zu einer normalen psychischen Funktion bei
    • Vitamin B5 trägt zur normalen Synthese und zum normalen Stoffwechsel von Vitamin-D-Steroidhormonen und bestimmten Neurotransmittern bei
    • Vitamin B5 trägt zur normalen geistigen Leistungsfähigkeit bei
    • Zink trägt zu einer normalen kognitiven Funktion bei

Energie

    • Vitamin B2, Vitamin B3, Vitamin B5, Vitamin B6, Vitamin B8, Vitamin B12 und Vitamin C und Magnesium tragen zu einem normalen Energiestoffwechsel bei
    • Vitamin B2, Vitamin B6, Vitamin B8, Vitamin B12,  Vitamin C und Magnesium tragen dazu bei die normale Funktion des Nervensystems zu gewährleisten
    • Vitamin B2, Vitamin B3, Vitamin B5, Vitamin B6, Vitamin B9, Vitamin B12, Vitamin C und Magnesium  tragen dazu bei Müdigkeit und Erschöpfung zu verringern
    • Vitamin D3 und Magnesium tragen zur Erhaltung der normalen Muskelfunktion bei

Schlüsselenzym-Synthesen 

    • Vitamin B8 und Zink tragen zu einem normalen Stoffwechsel von Makronährstoffen bei
    • Vitamin B 6 trägt zu einem normalen Protein- und Glykogenstoffwechsel bei,
    • Vitamin B6 und Vitamin B12 tragen zur eine normalen Homocystein-Stoffwechsel bei
    • Magnesium und Zink tragen zu einer normalen Proteinsynthese bei
    • Folat trägt zu einer normalen Synthese von Aminosäuren bei
    • Zink trägt zu einem normalen Fettsäure-Stoffwechsel bei
    • Zink trägt zu einem normalen Kohlenhydrat-Stoffwechsel bei

Immunsystem 

    • Vitamin C und Zink unterstützen die normale Funktion des Immunsystems während und nach körperlicher Aktivität 
    • Vitamin A, Vitamin B9, Vitamin B12, Vitamin D3 und Selen tragen zur normalen Funktion des Immunsystems

Sehkraft 

     • Vitamin A, Vitamin B3 und Zink tragen zur Erhaltung normaler Sehkraft bei

Verdauung 

    • Vitamin A, Vitamin B2, Vitamin B3, Vitamin B8 tragen zur Erhaltung der normalen Schleimhäute bei

Fruchtbarkeit 

    • Zinkt trägt zu einer normalen Fruchtbarkeit und Reproduktion bei
    • Selen trägt zur normalen Spermatogenese bei

Schwangerschaft & Stillzeit 

    • D3 unterstützt die normale Entwicklung und den normalen Knochenwachstum von Kindern
    • Folat trägt zum Wachstum des mütterlichen Gewebes während der Schwangerschaft bei
    • Vitamin A, Vitamin B2 und Vitamin C tragen zum normalen Eisenstoffwechsel bei
    • Selen trägt zur normalen Schilddrüsenfunktion bei

Knochengesundheit 

    • Vitamin D3, Vitamin K und Zink und Magnesium tragen zur Erhaltung normaler Knochen bei
    • D3 trägt zu normalen Blutkalziumwerten (Kalziumspiegel) bei
    • Magnesium trägt zur Erhaltung normaler Zähne bei

Säure-Basis-Gleichgewicht 

    • Zink trägt zum normalen Säure-Basen-Stoffwechsel bei
    • Magnesium unterstützt das Elektrolytgleichgewicht

Nutrikosmetik 

    • Vitamin C  unterstützt den Collagenaufbau für gesundes Zahnfleisch, Blutgefäße, Knorpel und schöne Haut
    • Vitamin B8, Zink und Selen unterstützt die Erhaltung normaler Haare,
    • Vitamin A, Vitamin B2, Vitamin B3 und Vitamin B8 unterstützen die Erhaltung normaler Haut
    • Zink und Selen tragen zur Erhaltung normaler Nägel bei

VERZEHREMPFEHLUNGEN

Wann ist die beste Zeit, Multivitamine einzunehmen? 

Die Einnahmezeit hat keinen Einfluss auf die Wirksamkeit des Produktes. Wir empfehlen jedoch die Einnahme der Kapsel zu einer Mahlzeit, die Fette erhält, da der Körper die fettlöslichen Vitamine (A, D, E et K) und die Fettsäuren somit optimal aufnehmen und verwerten kann.

Wie werden die Tabletten am besten eingenommen? 

Die Multi-Kapseln einfach mit einem großen Glas Wasser einnehmen.

Wieviel Kapseln einnehmen? 

Wir empfehlen 3 Kapseln pro Tag.

ZUSAMMENSETZUNG

Für 3 Kapseln 3

Vitamine

  • Vitamin A (Dunaliella-Extrakt) : 800 μg (NRV* : 100%)
  • Vitamin B1 (Thiamine HCL) : 2,2 mg (NRV* : 200%)
  • Vitamin B2 (Riboflavin) : 2,8 mg (NRV* : 200%)
  • Vitamin B3 (Nicotinamid) : 16 mg (NRV* : 100%)
  • Vitamin B5 (Pantothenat Calcium) : 6 mg (NRV* : 100%)
  • Vitamin B6 (Pyridoxal-5-Phosphat) : 2 mg (NRV* : 143%)
  • Vitamin B7 (Inositol) : 30 mg
  • Vitamin B8 (Biotin) : 51 μg (NRV* : 100%)
  • Vitamin B9 (Quatrefolic®) : 200 μg (NRV* : 100%)
  • Vitamin B12 (Methylcobalamin) : 2,7 μg (NRV* : 100%)
  • Vitamin C (Alpha Liponsäure) : 80 mg (NRV* : 100%)
  • Vitamin D3 (Cholecalciferol aus Flechten) : 1000 UI (NRV* : 500%)
  • Vitamin E (Nutrabiol®) : 12 mg (NRV* : 100%)
  • Vitamin K2 (K2VITAL® DELTA) : 80 μg (NRV* : 107%)

Mineralien

  • Elementares Magnesium (UltraMag®) : 150 mg (NRV* : 40%)
  • Elementares Zink (Gluconat) : 10 mg (NRV* : 100%)
  • Selen (Selenhefe) : 30 μg (NRV* : 54%)
  • Jod (Steinkrautextrakt) : 10 μg (NRV* : 6,7%)

Co-Faktoren

  • N-Acetylcystein: 180 mg
  • Alpha Liponsäure (Form R) : 50 mg
  • Rutin (S. japonica Extrakt) : 32 mg
  • Hesperidin (Zitrusextrakt) : 32 mg
  • CoEnzyme Q10 : 30 mg
  • Quercetin (S. japonica-Extrakt) : 20 mg
  • Lutein (Tagetesextrakt) : 7 mg
  • Lycopin (Tomatenextrakt) : 1 mg

Zutaten

Sucrosomales Magnesium, pflanzliche Kapselhülle HPMC, N-Acetylcystein, Alpha-Liponsäure, Nu-RICE®, Zinkgluconat, Ascorbinsäure, Dunaliella-Extrakt, Menachinon-7, Rutin, Hesperidin, CoQ10, Inositol, D-alpha-Tocopherylacetat, Quercetin, Nicotinamid, Selenhefe, Tagetesextrakt, Flechten-Cholecalci- ferol, Steinkrautextrakt, Calciumpantothenat, Tomatenextrakt, Pyridoxal-5-Phosphat, Riboflavin, Thiamin HCL, (6S)-5-Methyltetrahydrofolsäure, Methylcobalamin, Biotin.

*NRV:Nährstoff-Referenzwert

WISSENSCHAFT

Essentielle Vitamine und Mikronährstoffe
Vitamine gehören zur Kategorie der Mikronährstoffe (dazu gehören auch Mineralien und Spurenelemente). Sie können nicht selbst oder kaum von unserem Körper gebildet werden und müssen hauptsächlich mit der Nahrung aufgenommen werden. Mikronährstoffe sind in kleinen Mengen unentbehrlich für unsere lebenswichtige Entwicklung, zur Krankheitsvorbeugung und das allgemeine Wohlbefinden [1]. Unser Körper benötigt für seine physiologische Homöostase täglich Vitamine, die in unserer Nahrung enthalten sind. Vitamine werden in zwei große Kategorien eingeteilt. Zum einen gibt es die hydrophilen, sprich wasserlöslichen Vitamine (Vitamin B und Vitamin C), zum anderen die lipophilen, sprich fettlöslichen Vitamine (Vitamin A, Vitamin D, Vitamin E und Vitamin K).

Vitamine

Lebensmittel*
Lebensmittel mit dem höchsten Vitamingehalt pro 100 g Lebensmittel
Wasserlösliche Vitamine
Vitamin B1 (Thiamin)Hefe, Kleie, Vollkorngetreide, Ölsamen, Schweinefleisch
Vitamin B2 (Riboflavin)Milchprodukte, Fleisch, Pilze, Käse, Eier
Vitamin B3 (Nicotinsäure)Vollkorngetreide, Leber, Fisch, Geflügel und mageres Fleisch
Vitamin B5 (Pantothensäure)Champignons, Leber, Eier, Geflügel und Käse
Vitamin B6 (Pyridoxin)Getrocknete aromatische Kräuter, Getreidekleie, Geflügelleber und Ölsaaten
Vitamin B7 (Inositol) / Vitamin B8 (Biotin)Leber, Eier, Fisch und Fleisch, Hülsenfrüchte, Pilze, Keimlinge
Vitamin B9 (Folsäure)Leber, Speisehefe, Hülsenfrüchte, Ölsaaten, Kürbis, Spinat, getrocknete aromatische Kräuter.
Vitamin B12 (Cobalamin)Leber, Krustentiere, öliger Fisch und andere Fische
Vitamin C (Ascorbinsäure)Rohkost: Guave, schwarze Johannisbeere, Petersilie, Pfeffer, Zitrone, Kohl, Kiwi, Zitrusfrüchte
Fettlösliche Vitamine
Vitamin A (Retinol)Getrocknete aromatische Kräuter, Leber, Thunfisch, Trockenpilze, Lebensmittel, die reich an Pro-Vitamin-A-Carotinoiden (Beta-Carotin) sind: Karotten, Süßkartoffeln, Spinat, Kürbis
Vitamin D (Calciferol)Lebertran, Fettfisch, Fischeier und einige Margarinen
Vitamin E (Tocopherol)Weizenkeimöl und andere pflanzliche Öle, Ölsaaten
Vitamine K (K1 : Phylloquinone und K2 : Ménaquinone)Vitamin K1: getrocknete aromatische Kräuter, Kohl, Spinat, Salate.
Vitamin K2: Leber, Butter, Geflügel, Joghurt.


*Die ernährungsphysiologische Zusammensetzung von Lebensmitteln kann auf der Website ANSES der Nationalen Agentur für Ernährung, Umwelt und Arbeitssicherheit, eingesehen werden.

Die Vitaminzufuhr
Kein Lebensmittel liefert alle Nährstoffe in ausreichender Menge, die der Mensch braucht, um körperlich und geistig gesund und fit zu sein. Damit der Körper alle Nährstoffe erhält, müssen die Lebensmittel kombiniert werden. Hierbei gilt: Je abwechslungsreicher und ausgewogener Speisen und Mahlzeiten aus überwiegend pflanzlichen, aber auch tierischen Lebensmitteln zusammengesetzt sind, umso leichter ist es, den Nährstoffbedarf zu decken, und umso geringer ist das Risiko eines Nährstoffmangels durch eine einseitige Ernährung. Kein Lebensmittel liefert alle Vitamine und Nährstoffe in ausreichender Menge. Damit der Körper alle Vitamine erhält, ist ein Verzehr von verschiedenen Nahrungsmitteln (aus verschiedenen großen Lebensmittelgruppen) und eine abwechslungsreiche Ernährung (Lebensmittel aus derselben Lebensmittelgruppe) wichtig. Mikronährstoffe werden vom Organismus nicht als Energieträger benötigt (im Grunde genommen greifen sie nicht direkt in unsere Energiebilanz ein, weder zum Abnehmen noch zur Gewichtszunahme!) im Vergleich zu Makronährstoffen, die einen direkten und signifikanten Einfluss haben (Kohlenhydrate, Fette und Proteine). Die ESFA (European Food Safety Authority) hat die Nährstoff-Referenzwerte (NRVs, früher bekannt als RDAs: Daily Reference Intakes) für die in der folgenden Tabelle zusammengefassten Vitamine festgelegt:

VitamineNRV von Erwachsenen
Menge pro Tag
Vitamin B1 (Thiamin)0,1 mg / verbrauchte Leistung
Für eine Person 2200 Kcak/j = 0,91 mg
Vitamin B2 (Riboflavin)1,6 mg
Vitamin B3 (Nicotinsäure)1,6 mg / verbrauchte Leistung
Für eine Person 2200 Kcal/j = 14,6 mg
Vitamin B5 (Pantothensäure)5 mg
VVitamin B6 (Pyridoxin)1,7 mg (Männer)
1,6 mg (Frauen)
Vitamin B8 (Biotin)40 μg
B9 (Folsäure)330 μg
(Folaten in der Nahrung*)
Vitamin B12 (Cobalamin)4 μg
Vitamin C (Ascorbinsäure)110 mg (Männer)
95 mg (Frauen)
Vitamin A (Retinol)750 μg
Vitamin D (Calciferol)15 μg (soit 600 UI)
Vitamin E (Tocopherol)13 mg (Männer)
90 mg (Frauen)
Vitamin K (Phyllochinon)70 μg


**Folat aus der Nahrung wird weniger gut vom Körper aufgenommen als Folsäure.

Die Referenzwerte (NRV) werden von einer Vielzahl von Faktoren bestimmt. Es handelt sich hierbei um Durchschnittswerte mit verallgemeinerndem Charakter. Der Vitaminbedarf hängt nicht nur vom Geschlecht und vom Alter ab. Er kann bei körperlichen und psychischen Belastungen erhöht sein, beispielsweise bei beruflichem oder umweltbedingtem Stress, Krankheiten, Rauchen und Alkoholkonsum, bei Frauen außerdem in der Schwangerschaft und während der Stillzeit sowie bei älteren Menschen. Während der Schwangerschaft ist der Bedarf an Vitamin B12 (Anstieg von 4 auf 4,5 μg pro Tag) und Folat (Anstieg von 330 auf 600 μg pro Tag) erhöht. Stillende Frauen haben ebenfalls einen erhöhten Bedarf an Vitamin A (von 750 bis 1300 μg pro Tag) und Vitamin C (von 95 bis 155 mg pro Tag). Diese Werte verdeutlichen, wie wichtig eine gute Versorgung mit Mikronährstoffen während der Schwangerschaft und Stillzeit für die gesunde Entwicklung des Neugeborenen ist. Bei älteren Menschen kann es aufgrund einer Reduzierung und Veränderung der Absorption von Mikronährstoffen [2] sowie Veränderungen im Verzehr (verminderter Appetit, mehr geschmacksintensivere Lebensmittel...) verstärkt zu Ernährungsdefiziten kommen. Weitere speziellen Lebensituationen gefährden ebenfalls eine ausreichende Versorgung mit essentiellen Nährstoffen wie Vitaminen, wie zum Beispiel eine schlechte oder einseitige Ernährung, eine verminderte Resorption im Zusammenhang mit Darmerkrankungen oder medikamentöse Behandlung [3].

Unser genaue Bedarf an Mikronährstoffen ist schwer bestimmbar. Angesichts ihrer unterschiedlichen und wenig bekannten Herkunft ist es schwierig einen möglichen “Mangel” aufzuzeigen. ("Ich esse nicht genug von diesem Nahrungsmittel, also nehme ich nicht genug von diesem Vitamin zu mir").

Eine grundlegende Frage stellt sich dabei: Benötigen wir ein optimales Ernährungsprofil der Nährstoffversorgung in unseren gegenwärtigen Ernährungsmodellen? Die Nahrungsmittel haben sich über die Jahre verändert. Wir haben uns von traditionellen Ernährungsgewohnheiten mit einer hohen Nährstoffdichte immer mehr entfernt und durch moderne Ernährungsgewohnheiten mit hoher Energiedichte [4,5], die zu gesundheitlichen Problemen führen, ersetzt. Die Entwicklung zeigt, dass die Qualität unserer Lebensmittel abgenommen hat (Reduzierte Zufuhr an essentiellen Mikronährstoffen und Ballaststoffen) und es immer mehr industriell verarbeitete Lebensmittel auf dem Markt gibt (Zunahme vom Verzehr von Fett / Zucker und Industrieprodukten; Verringerung der Qualität von Lebensmitteln, die reich an essentiellen Mikronährstoffen, insbesondere Vitaminen, sind) [6]. Zusätzlich zu diesen Ernährungsparametern schränken Lebensweise und Umwelt das Abdecken bestimmter Vitaminbedürfnisse ein, wie z.B. Vitamin D (80% des Vitamin D stammt aus der Photokonversion in der Haut durch UVB (Sonne) [7].

Im Wesentlichen beruht das Problem nicht nur auf einer kompletten (ausgewogenen) Ernährung. Es geht auch darum, dass der Mensch über eine gewaltige Anpassungsfähigkeit verfügt. Dies hat zur Folge, dass wir nie zu 100% an ein bestimmtes Biotop angepasst sind und daher auf lange Sicht 100% unserer Beiträge leisten. Nahrungsergänzung geben die Möglichkeit, diesen Bedarf zu ergänzen oder sogar zu übertreffen, um unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit für die Zukunft zu sichern.

Das Multi: Sorgfältig ausgewählte Vitamine bei Nutri&Co
Bei der schwer überschaubaren Auswahl an Multivitaminprodukten ist es wichtig, auf einige Kriterien bei der Wahl des Produktes zu achten. Um die Wirkung von Vitaminen optimal nutzen zu können, müssen Sie sicher sein, dass sie ihre Ziele erreichen, idealerweise in einer aktiven (= "direkt verfügbaren") Form. Hier sprechen wir dann von «Bioverfügbarkeit«, d.h. die Menge eines Stoffes, die unverändert von unserem Körper aufgenommen wird und deren Konzentration auch nachweisbar ist. Um die Bioverfügbarkeit einer Verbindung und insbesondere ihrer Form (spezifische Struktur des Moleküls) sicherzustellen, müssen mehrere Kriterien berücksichtigt werden. Einige Formen werden als bioaktiv bezeichnet. Wenn wir bei Nährstoffen von bioaktiven Formen sprechen, meinen wir damit Formen, die der menschliche Organismus besonders gut aufnehmen und verwerten kann [8].

Lassen Sie es uns an dem konkreten Beispiel des Vitamin B9 (Folsäure aus Speisefolat) veranschaulichen. Wir von Nutri&Co haben in unserer Formel das Vitamin B9 in Form von Quatrefolic ausgewählt. Es handelt sich dabei um 5-Methyltetrahydrofolat (5-MTHF), einer reduzierten Form der Folate. Die Supplementation mit dieser bioaktiven Form ermöglicht eine hohe Bioverfügbarkeit von Vitamin B9, indem die Bildung von Zwischenmolekülen "kurzgeschlossen" wird. Bei der Einnahme von herkömmlicher Folsäure muss der Körper diese 4 mal umwandeln, bevor er die bioaktive Form von Quatrefolic® erreicht. Bei diesen sukzessiven Transformationen kommt es offensichtlich zu Verlusten, aber auch zufälliger Effizienz, mit einer starken Disparität zwischen den Individuen [9].

Die Kombination von Bioaktivität und Bioverfügbarkeit ermöglicht es, die Multivitamine mit einer bioidentischen Form von Vitamin B9 zu versorgen.

Bei diesem Effizienzansatz und nach mehr als einem Jahr Forschung hat Nutri&Co systematisch Vitamine in ihrer bioaktiven Form ausgewählt.

Vitamine, aber auch Mineralien und Co-Faktoren
Unser Multi enthält wertvolle Vitamine und zudem Magnesium, Spurenelemente (kleine Mineralien) und Co-Faktoren, die die Wirkung physiologischer Reaktionen unterstützen und ergänzen. Dabei wurde sorgfältig darauf geachtet, potenziell prooxidierende oder "antagonistische" Mineralien (insbesondere Eisen und Mangan) zu entfernen. Unser Multi enthält auch kein Kalzium, da wissenschaftliche Untersuchungen ergeben haben, dass Kalzium, selbst bei erhöhtem Bedarf, über Nahrungsmittel gedeckt werden kann.

Zink ist eines der wichtigsten essenziellen Spurenelemente für unseren Körper. Es kommt hauptsächlich in rotem Fleisch, einigen Samen, Shiitakes (Pilzen) und Schalentieren vor. Eine Zink-Unterversorgung kann zahlreiche gesundheitliche Folgen haben, wie Wachstumsverzögerung, Hypogonadismus bei jungen Jugendlichen, Narbendefekte, Immunschwäche oder neurosensorische Veränderungen [10]. Drei Kapseln unseres Multivitamins liefern 100% der NRV in einer gut resorbierbaren Gluconatform, die vom Körper optimal verwertet werden.

Was Jod betrifft, so ist bekannt, dass Meeresprodukte die höchste Konzentration enthalten. Ein Jodmangel kann in allen Altersgruppen, vom Fötus bis zum Erwachsenenalter, mit schweren gesundheitlichen Folgen verbunden sein.Eine ausreichende Deckung des Jodbedarfes scheint besonders in der perikonzeptionellen Periode bis hin zur Kindheit wichtig zu sein [11]. Eine langfristige Jod-Supplementierung ist daher nicht notwendig. Jedoch scheint Jod eine wichtige Position in der klinischen Praxis in Bezug auf spezifische Ernährungsempfehlungen in der perikonzeptionellen Periode einzunehmen [12].

Zu den in den Multivitaminen ausgewählten Co-Faktoren gehören:

  • Coenzym Q10, ein körpereigenes Molekül, das an den Prozessen der Energieproduktion und der Abwehr der Oxidation von Zellmembranen beteiligt ist
  • Quercetin, ein Polyphenol, das die Zellaggression bekämpft
  • Lutein und Lycopin, beide aus der Familie der Carotinoide, die für ihre antioxidative Rolle bekannt sind

Diese Kombination erhöht also das antioxidative Potential unseres Körpers [13] durch Moleküle unterschiedlichen Ursprungs und ist normalerweise schlecht bioverfügbar.

Gesundheitliche Benefits
Obwohl Vitamine und Mineralien synergistisch und über komplexe Mechanismen wirken, haben sie physiologische Rollen, die kurz aufgelistet werden können (biologische Rollentabellen). Der bedeutende EInfluss auf unser physiologisches Gleichgewicht verleihen Vitaminen und Mineralien wichtige Aufgaben: Vitalität, Tonus, Immunabwehr und Antioxidantienversorgung. In besonderen physiologischen Situationen, wie z.B. während einer Schwangerschaft, ist die Deckung des Bedarfs an bestimmten Vitaminen (insbesondere Vitamin B9 und D) und Mineralstoffen (Zink und Jod) von entscheidender Bedeutung. In der Tat spielen Mikronährstoffe über die Funktionen der Aufrechterhaltung unseres physiologischen Gleichgewichts hinaus auch eine Schlüsselrolle in Phasen erhöhter Entwicklung.

VitamineBiologische Rolle
Vitamin B1 (Thiamin)Unterstützt den Energiestoffwechsel (Co-Faktor bei der Umwandlung von Kohlenhydraten in Energie), Nerven- und Muskelfunktionen.
Vitamin B2 (Riboflavin)Unterstützt den Energiestoffwechsel (Co-Faktor in der Atmungskette, Coenzymkomponente), das Sehvermögen und die Haut.
Vitamin B3 (Niacin)Unterstützt den Energiestoffwechsel (Cofaktor der Atmungskette), die Nervenfunktionen und verbessert die Lipidprofile und die Gesundheit der Haut.
Vitamin B5 (Pantothensäure)Unterstützt den Energiestoffwechsel.
Vitamin B6 (Pyridoxin)Spielt eine Rolle im Stoffwechsel von Aminosäuren (Kofaktor von etwa 100 Enzymreaktionen) und Fettsäuren, bei der Produktion roter Blutkörperchen und der Herzgesundheit.
Vitamin B7 (Inositol) / Vitamin B8 (Biotin)Unterstützt die Gesundheit von Knochen und Haaren, ist wesentlich bei der Umwandlung von Nährstoffen in Energie und die Synthese von Lipiden, Aminosäuren und Glykogen (den körpereigenen Kohlenhydratspeichern des Körpers).
Vitamin B9 (Folsäure)Ist an der Synthese von DNA (genetisches Material), den für Methylierungsreaktionen erforderlichen Co-Faktoren, beteiligt und ermöglicht die Bildung neuer Zellen und unterstützt die Herzgesundheit.
Vitamin B12 (Cobalamin)Spielt eine Rolle bei der Herzgesundheit, der Produktion neuer Zellen, bei der Hydrolyse von Amino- und Fettsäuren und unterstützt die Erhaltung der Nervenzellen, interagiert mit dem Vitamin-B9-Stoffwechsel.
Vitamin C (Ascorbinsäure)Spielt eine Rolle bei der Synthese neuer Zellen, bei der Hydrolyse von Fettsäuren und Aminosäuren, unterstützt die Aufrechterhaltung der Nervenzellen (Synthese von Hormonen und Neurotransmittern), wirkt als Antioxidans, spielt eine Rolle im Immunsystem, erleichtert die Aufnahme von nicht hämatogenem Eisen (aus Pflanzen), ermöglicht die Wiederverwertung von Vitamin E.
Vitamin A (Retinol)Unterstützt Sehkraft, Haut und Knochen, Immunität und Fortpflanzung, wirkt als Antioxidans.
Vitamin D (Calciferol)Spielt eine Rolle im Knochenstoffwechsel (Knochenmineralisierung), hält den Kalzium- und Phosphorspiegel im Blut aufrecht, um die Knochen zu stärken.
Vitamin E (Tocopherol)Antioxidans, das Oxidationsreaktionen reguliert, Zellmembranen und Körperverbindungen (Lipide, Enzyme usw.) schützt.
Vitamin K (K1: Phyllochinone und K2: Ménaquinones)Spielt eine Rolle bei der Gerinnung von Proteinen im Blut und reguliert das Blutkalzium.

(Daten aus[14,15])

MineralienBiologische Rolle
MagnesiumDie Wirksamkeit und Funktion von Magnesium finden Sie unter der Rubrik Wissenschaft von unseremMagnesium
ZinkIst an der Struktur und der katalytischen Aktivität vieler Enzyme beteiligt, spielt eine Rolle bei der Funktion des Immunsystems, der Wundheilung, der Proteinsynthese, der DNA-Synthese und der Zellteilung, ist für die Geschmacks- und Geruchswahrnehmung verantwortlich und wirkt als Antioxidans.
SelenSpielt eine Rolle bei der Immunfunktion, wirkt als Antioxidans.
JodSpielt eine Rolle als wesentlicher Bestandteil der Schilddrüsenhormone, die am allgemeinen Entwicklungs- und Wachstumsprozess beteiligt sind.

(Daten aus [16])

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine Multivitamin-Supplementierung sehr oft die Frage nach der "Sicherheit" aufwirft. Abgesehen von der Qualität der ausgewählten nutrazeutischen Inhaltsstoffe (Herkunft, Wirksamkeit...) ist es wichtig, die Angaben zur "Dosierung" zu beachten. Hierbei darf man nicht die NRV (Nutrient Reference Values, zu Deutsch “Nährstoffreferenzwert”) mit den Angaben der täglichen Höchstmenge (Tolerable Upper Intake Level) verwechseln. Die NRV bezeichnet die Menge an täglicher Einnahme eines Mikronährstoffes, um einem Mangel vorzubeugen (NRV können sich zwischen den festgelegten Werten und jeweiligen Zielgruppen unterscheiden) und sind keine Angaben zu Höchstmengen. Die UL (Tolerable Upper Intake Level) bezeichnet die sichere Höchstmenge eines Mikronährstoffs, die nicht überschritten werden sollte. Die NRVs (Nährstoff-Referenzwerte) sind rechtlich festgelegte Referenzmengen für die Tageszufuhr (unterschiedliche NRVs zwischen regulatorischen Werten für die Kennzeichnung und Werten, die durch die Art der Bevölkerung definiert sind) und sollten nicht verwechselt werden mit den MTD (Maximale Tagesdosis), die die Grenzwerte für Supplements angeben nicht überschritten werden dürfen.

Aus diesem Grund enthält unsere Formel keine "supraphysiologischen" Dosierungen, die vielfach als "Megadosierungen" bezeichnet werden und respektiert somit alle französischen DJMs. Es wurde erkannt, dass bei kurz- und langfristigen physiologischen Dosen die Einnahme von Multivitaminen (von garantierter Qualität!) keine Gefahr darstellt und es sogar ermöglichen würde, die Unterschiede in den Mikronährstoffen, die im Laufe der Zeit und möglicherweise dauerhaft zwischen unserem Bedarf und dem, was wir konsumieren, wachsen, zu begrenzen [17]. Eine Multivitamin-Supplementierung könnte sogar vorbeugend gegen das Risiko des langfristigen Auftretens und Wiederauftretens von Zelldegenerationen wirken [18].

Publications

  1. Shenkin, A. Micronutrients in health and disease. Postgrad. Med. J. 2006, 82, 559–567.
  2. Holt, P.R. Intestinal Malabsorption in the Elderly. Dig. Dis. 2007, 25, 144–150.
  3. Basu, T.K.; Donaldson, D. Intestinal absorption in health and disease: micronutrients. Best Pract. Res. Clin. Gastroenterol. 2003, 17, 957–979.
  4. Popkin, B.M. Nutrition Transition and the Global Diabetes Epidemic. Curr. Diab. Rep. 2015, 15, 64.
  5. Popkin, B.M. Relationship between shifts in food system dynamics and acceleration of the global nutrition transition. Nutr. Rev. 2017, 75, 73–82.
  6. FAO INFLUENCING FOOD ENVIRONMENTS FOR HEALTHY DIETS; 2016; p. 154;.
  7. Khammissa, R.A.G.; Fourie, J.; Motswaledi, M.H.; Ballyram, R.; Lemmer, J.; Feller, L. The Biological Activities of Vitamin D and Its Receptor in Relation to Calcium and Bone Homeostasis, Cancer, Immune and Cardiovascular Systems, Skin Biology, and Oral Health. BioMed Res. Int. 2018, 2018, 1–9.
  8. Rein, M.J.; Renouf, M.; Cruz-Hernandez, C.; Actis-Goretta, L.; Thakkar, S.K.; da Silva Pinto, M. Bioavailability of bioactive food compounds: a challenging journey to bioefficacy: Bioavailability of bioactive food compounds. Br. J. Clin. Pharmacol. 2013, 75, 588–602.
  9. Pietrzik, K.; Bailey, L.; Shane, B. Folic Acid and L-5-Methyltetrahydrofolate: Comparison of Clinical Pharmacokinetics and Pharmacodynamics. Clin. Pharmacokinet. 2010, 49, 535–548.
  10. Prasad, A.S. Discovery of Human Zinc Deficiency: Its Impact on Human Health and Disease. Adv. Nutr. 2013, 4, 176–190.
  11. Zimmermann, M.B. Iodine Deficiency. Endocr. Rev. 2009, 30, 376–408.
  12. FIGO Working Group on Good Clinical Practice in Maternal–Fetal Medicine; Di Renzo, G.C.; Fonseca, E.; Gratacos, E.; Hassan, S.; Kurtser, M.; Malone, F.; Nambiar, S.; Nicolaides, K.; Sierra, N.; et al. Good clinical practice advice: Micronutrients in the periconceptional period and pregnancy. Int. J. Gynecol. Obstet. 2019, 144, 317–321.
  13. Tan, B.L.; Norhaizan, M.E.; Liew, W.-P.-P.; Sulaiman Rahman, H. Antioxidant and Oxidative Stress: A Mutual Interplay in Age-Related Diseases. Front. Pharmacol. 2018, 9, 1162.
  14. Huskisson, E.; Maggini, S.; Ruf, M. The Role of Vitamins and Minerals in Energy Metabolism and Well-Being. J. Int. Med. Res. 2007, 35, 277–289.
  15. Gironés-Vilaplana, A.; Villaño, D.; Marhuenda, J.; Moreno, D.A.; García-Viguera, C. Vitamins. In Nutraceutical and Functional Food Components; Elsevier, 2017; pp. 159–201 ISBN 978-0-12-805257-0.
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  18. Gaziano, J.M.; Sesso, H.D.; Christen, W.G.; Bubes, V.; Smith, J.P.; MacFadyen, J.; Schvartz, M.; Manson, J.E.; Glynn, R.J.; Buring, J.E. Multivitamins in the Prevention of Cancer in Men: The Physicians’ Health Study II Randomized Controlled Trial. JAMA 2012, 308, 1871.

ANALYSEN

Ein Jahr Entwicklung
Im September 2017 haben wir mit der Entwicklung unserer neuesten Generation von Multivitaminen begonnen. Beim Studieren der wissenschaftlichen Literatur stießen wir auf Coenzymformen von Vitaminen, liposomales Magnesium, hochabsorbierendes Chrom und die synergistische Wirkung von Carotinoiden und Bio-Flavonoiden.

Sicherheitsanalysen (anklicken)
Über die spürbare Verbesserung der Gesundheit im Laufe der Zeit dank Multivitaminen
Über den hohen Gehalt und die hohe Absorption von UltraMag® (liposomales Magnesium)
Über die hohe Assimilation von Quatrefolic® (Vitamin B9)
Über Alpha-Liponsäure als Schlüsselelement bei der Synthese von Glutathion 

Bericht zur mikrobiologischen Analyse

WIRKSAMKEIT
VORTEILE
VERZEHREMPFEHLUNGEN
ZUSAMMENSETZUNG
WISSENSCHAFT
ANALYSEN

26 wesentliche Nährstoffe
Unser Multi-Komplex konzentriert sich auf die Nährstoffe, die in der Ernährung nur schwer zu finden sind. Unsere Dosierungen basieren auf klinischen Studien, die einen positiven Einfluss auf die Gesundheit haben. Es beinhaltet 14 Vitamine, 5 Mineralien, 4 Carotinoide, 2 Bio-Flavonoide, Coenzym Q10, Alpha-Liponsäure und ist frei von pro-oxidativen Mineralien (Eisen, Kupfer und Mangan).

Bioaktive und natürliche Vitamine
Schluss mit synthetischen Rezepturen! Wir setzen auf neue so genannte „gebrauchsfertige“ Vitamine wie P'-5-P (B6), Quatrefolic®-Folate (B9), Methylcobalamin (B12) oder die Vitamine A, E und D3 in pflanzlicher Form. 

Ein neues Magnesiumsalz!
Zum ersten Mal findet in einem Multivitamin eine Magnesiumkombination aus hochdosierter Form UND maximaler Aufnahme statt. Sie ermöglicht es, die Menge der Kapseln pro Tagesdosis bei gleichbleibend hoher Wirksamkeit zu reduzieren.

Alle Vorteile der Mischung aus bio-identischen Nährstoffen auf einen Blick:

Zellgesundheit

    • Folat, Vitamin B12, Vitamin D3, Zink und Magnesium spielen eine Rolle bei der Zellteilung
    • Vitamin B2, Vitamin C, Vitamin E, Zink und Selen tragen dazu bei, die Zellen gegen oxidativem Stress zu schützen
    • Vitamin C trägt dazu bei, die reduzierte Form von Vitamin E zu regenerieren,
    • Vitamin A spielt eine Rolle im Prozess der Zellspezialisierung
    • Vitamin B12 unterstützt die Bildung roter Blutkörperchen
    • Vitamin B2 trägt zur Erhaltung der normalen roten Blutkörperchen bei
    • Vitamin K trägt zur normalen Blutgerinnung bei
    • Zink trägt zum normalen Stoffwechsel bei
    • Folat trägt zur normalen Blutbildung bei
    • Zink trägt zur normalen ADN Synyhese bei

Mentale Gesundheit

    • Vitamin B2, B6, B8, B12 und Vitamin C sowie Magnesium tragen zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei
    • Vitamin B3, B6, B8, B9, B12 und Vitamin C sowie Magnesium tragen zu einer normalen psychischen Funktion bei
  • Vitamin B5 trägt zur normalen Synthese und normalen Stoffwechsel von Vitamin-D-Steroidhormonen und bestimmten Neurotransmittern bei
    • Vitamin B5 trägt zur normalen geistigen Leistungsfähigkeit bei
    • Zink trägt zu einer normalen kognitiven Funktion bei

Energie

    • Vitamin B2, B3, B5, B6, B8, B12 und Vitamin C sowie Magnesium tragen zu einem normalen Energiestoffwechsel bei
    • Vitamin B2, B6, B8, B12 und Vitamin C sowie Magnesium tragen zur normalen Funktion des Nervensystems bei
    • Vitamin B2, B3, B5, B6, B9,B12 und Vitamin C sowie Magnesium  tragen zur Verringerung von Müdigkeit und Erschöpfung bei
    • Vitamin D3 und Magnesium tragen zur Erhaltung der normalen Muskelfunktion bei.

Schlüsselenzym-Synthesen 

    • Vitamin B8 und Zink tragen zu einem normalen Stoffwechsel von Makronährstoffen bei
    • Vitamin B 6 trägt zu einem normalen Protein- und Glykogenstoffwechsel bei
    • Vitamin B6 und Vitamin B12 tragen zur eine normalen Homocystein-Stoffwechsel bei
    • Magnesium und Zink tragen zu einer normalen Proteinsynthese bei
    • Folat trägt zu einer normalen Synthese von Aminosäuren bei
    • Zink trägt zu einem normalen Fettsäure-Stoffwechsel bei
    • Zink trägt zu einem normalen Kohlenhydrat-Stoffwechsel bei

Immunsystem 

    • Vitamin C und Zink unterstützen die normale Funktion des Immunsystems während und nach körperlicher Aktivität, 
    • Vitamin A, B9, B12, D3 und Selen tragen zur normalen Funktion des Immunsystems bei

Sehkraft 

     • Vitamin A, B3 und Zink tragen zur Erhaltung normaler Sehkraft bei

Verdauung 

    • Vitamin A, B2, B3, B8 tragen zur Erhaltung der normalen Schleimhäute bei.

Fruchtbarkeit 

    • Zinkt trägt zu einer normalen Fruchtbarkeit und Reproduktion bei
    • Selen trägt zur normalen Spermatogenese bei

Schwangerschaft & Stillzeit 

    • D3 unterstützt die normale Entwicklung und den normalen Knochenwachstum von Kindern
    • Folat trägt zum Wachstum des mütterlichen Gewebes während der Schwangerschaft bei
    • Vitamin A, B2 und Vitamin C tragen zum normalen Eisenstoffwechsel bei
    • Selen trägt zur normalen Schilddrüsenfunktion bei

Knochengesundheit 

    • Vitamin D3, Vitamin K und Zink und Magnesium tragen zur Erhaltung normaler Knochen bei,
    • D3 trägt zu normalen Blutkalziumwerten (Kalziumspiegel) bei,
    • Magnesium trägt zur Erhaltung normaler Zähne bei.

Säure-Basis-Gleichgewicht 

    • Zink trägt zum normalen Säure-Basen-Stoffwechsel bei
    • Magnesium unterstützt das Elektrolytgleichgewicht

Nutrikosmetik 

    • Vitamin C  unterstützt den Collagenaufbau für gesundes Zahnfleisch, Blutgefäße, Knorpel und schöne Haut
    • Vitamin B8, Zink und Selen unterstützt die Erhaltung normaler Haare
    • Vitamin A, Vitamin B2, Vitamin B3 und Vitamin B8 unterstützen die Erhaltung normaler Haut
    • Zink und Selen tragen zur Erhaltung normaler Nägel bei

Wann ist die beste Zeit, das Multivitamin einzunehmen?

  • Das Multi täglich morgens zum Frühstück einnehmen.

Wieviel Kapseln?

  • 3 Kapseln pro Tag

Wie nehme ich die Multivitamin Kapseln am besten ein?

  • Die Kapseln einfach mit einem großen Glas Wasser einnehmen.

Einnahmedauer (Inhalt: 90 Kapseln)

  • 30 Tage

Vorsichtsmaßnahmen

  • Nahrungsergänzungsmittel auf der Basis von Multivitaminen für die ergänzende Einnahme im Rahmen einer ausgewogenen und gesunden Ernährung.
  • Bei gleichzeitiger Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten halten Sie vorher Rücksprache mit Ihrem Arzt.
  • Schwangere oder stillende Frauen sollten vor der Einnahme den Rat eines Arztes einholen
  • Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden.

Lagerung

  • Kühl, trocken und lichtgeschützt lagern
  • Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
Für 3 Kapseln
MengeNRV* Für 3 KapselnMenge
  
VitamineCo-Faktoren
Vitamin A (Dunaliella-Extrakt)800 μg100%N-Acetylcystein180 mg
Vitamin B1 (Thiamin HCL)2,2 mg200%Alpha Liponsäure (R Form)50 mg
Vitamin B2 (Riboflavin)2,8 mg200%Rutin (S. japonica Extrakt)32 mg
Vitamin B3 (Nicotinamid)16 mg100%Hesperidin (Zitrusextrakt)32 mg
Vitamin B5 (Pantothénate de calcium)6 mg100%CoEnzym Q1030 mg
Vitamin B6 (Pyridoxal-5-Phosphat)2 mg143%Quercetin (S. japonica-Extrakt)20 mg
Vitamin B7 (Inositol)30 mg-Lutein (Tagetesextrakt)7 mg
Vitamin B8 (Biotin)51 μg100%Lycopin (Tomatenextrakt)1 mg
Vitamin B9 (Quatrefolic®)200 μg100%
Vitamin B12 (Methylcobalamin)2,7 μg100%Zutaten
Vitamin C (Alpha Liponsäure)80 mg100%Sucrosomales Magnesium, pflanzliche Kapselhülle HPMC, N-Acetylcystein, Alpha-Liponsäure, Nu-RICE®, Zinkgluconat, Ascorbinsäure, Dunaliella-Extrakt, Menachinon-7, Rutin, Hesperidin, CoQ10, Inositol, D-alpha-Tocopherylacetat, Quercetin, Nicotinamid, Selenhefe, Tagetesextrakt, Flechten-Cholecalci- ferol, Steinkrautextrakt, Calciumpantothenat, Tomatenextrakt, Pyridoxal-5-Phosphat, Riboflavin, Thiamin HCL, (6S)-5-Methyltetrahydrofolsäure, Methylcobalamin, Biotin.
Vitamin D3 (Cholecalciferol de lichen)1000 UI500%
Vitamin E (Nutrabiol®)12 mg100%
Vitamin K2 (K2VITAL® DELTA)80 μg107%
  
Mineralien
Magnesium Element (UltraMag®)150 mg40%
Zink Element (Gluconat)10 mg100%
Selen (Selenhefe)30 μg54%
Jod (Steinkrautextrakt)10 μg6,7%
Chrom Element (Chromax®)25 μg62%


*NRV: Nährstoff-Referenzwert

Essentielle Vitamine und Mikronährstoffe
Vitamine gehören zur Kategorie der Mikronährstoffe (dazu gehören auch Mineralien und Spurenelemente). Sie können nicht selbst oder kaum von unserem Körper gebildet werden und müssen hauptsächlich mit der Nahrung aufgenommen werden. Mikronährstoffe sind in kleinen Mengen unentbehrlich für unsere lebenswichtige Entwicklung, zur Krankheitsvorbeugung und das allgemeine Wohlbefinden [1]. Unser Körper benötigt für seine physiologische Homöostase täglich Vitamine, die in unserer Nahrung enthalten sind. Vitamine werden in zwei große Kategorien eingeteilt. Zum einen gibt es die hydrophilen, sprich wasserlöslichen Vitamine (Vitamin B und Vitamin C), zum anderen die lipophilen, sprich fettlöslichen Vitamine (Vitamin A, Vitamin D, Vitamin E und Vitamin K).

Vitamine

Lebensmittel*
Lebensmittel mit dem höchsten Vitamingehalt pro 100 g Lebensmittel
Wasserlösliche Vitamine
Vitamin B1 (Thiamin)Hefe, Kleie, Vollkorngetreide, Ölsamen, Schweinefleisch
Vitamin B2 (Riboflavin)Milchprodukte, Fleisch, Pilze, Käse, Eier
Vitamin B3 (Nicotinsäure)Vollkorngetreide, Leber, Fisch, Geflügel und mageres Fleisch
Vitamin B5 (Pantothensäure)Champignons, Leber, Eier, Geflügel und Käse
Vitamin B6 (Pyridoxin)Getrocknete aromatische Kräuter, Getreidekleie, Geflügelleber und Ölsaaten
Vitamin B7 (Inositol) / Vitamin B8 (Biotin)Leber, Eier, Fisch und Fleisch, Hülsenfrüchte, Pilze, Keimlinge
Vitamin B9 (Folsäure)Leber, Speisehefe, Hülsenfrüchte, Ölsaaten, Kürbis, Spinat, getrocknete aromatische Kräuter.
Vitamin B12 (Cobalamin)Leber, Krustentiere, öliger Fisch und andere Fische
Vitamin C (Ascorbinsäure)Rohkost: Guave, schwarze Johannisbeere, Petersilie, Pfeffer, Zitrone, Kohl, Kiwi, Zitrusfrüchte
Fettlösliche Vitamine
Vitamin A (Retinol)Getrocknete aromatische Kräuter, Leber, Thunfisch, Trockenpilze, Lebensmittel, die reich an Pro-Vitamin-A-Carotinoiden (Beta-Carotin) sind: Karotten, Süßkartoffeln, Spinat, Kürbis
Vitamin D (Calciferol)Lebertran, Fettfisch, Fischeier und einige Margarinen
Vitamin E (Tocopherol)Weizenkeimöl und andere pflanzliche Öle, Ölsaaten
Vitamine K (K1 : Phylloquinone und K2 : Ménaquinone)Vitamin K1: getrocknete aromatische Kräuter, Kohl, Spinat, Salate.
Vitamin K2: Leber, Butter, Geflügel, Joghurt.


*Die ernährungsphysiologische Zusammensetzung von Lebensmitteln kann auf der Website ANSES der Nationalen Agentur für Ernährung, Umwelt und Arbeitssicherheit, eingesehen werden.

Die Vitaminzufuhr
Kein Lebensmittel liefert alle Nährstoffe in ausreichender Menge, die der Mensch braucht, um körperlich und geistig gesund und fit zu sein. Damit der Körper alle Nährstoffe erhält, müssen die Lebensmittel kombiniert werden. Hierbei gilt: Je abwechslungsreicher und ausgewogener Speisen und Mahlzeiten aus überwiegend pflanzlichen, aber auch tierischen Lebensmitteln zusammengesetzt sind, umso leichter ist es, den Nährstoffbedarf zu decken, und umso geringer ist das Risiko eines Nährstoffmangels durch eine einseitige Ernährung. Kein Lebensmittel liefert alle Vitamine und Nährstoffe in ausreichender Menge. Damit der Körper alle Vitamine erhält, ist ein Verzehr von verschiedenen Nahrungsmitteln (aus verschiedenen großen Lebensmittelgruppen) und eine abwechslungsreiche Ernährung (Lebensmittel aus derselben Lebensmittelgruppe) wichtig. Mikronährstoffe werden vom Organismus nicht als Energieträger benötigt (im Grunde genommen greifen sie nicht direkt in unsere Energiebilanz ein, weder zum Abnehmen noch zur Gewichtszunahme!) im Vergleich zu Makronährstoffen, die einen direkten und signifikanten Einfluss haben (Kohlenhydrate, Fette und Proteine). Die ESFA (European Food Safety Authority) hat die Nährstoff-Referenzwerte (NRVs, früher bekannt als RDAs: Daily Reference Intakes) für die in der folgenden Tabelle zusammengefassten Vitamine festgelegt:

VitamineNRV von Erwachsenen
Menge pro Tag
Vitamin B1 (Thiamin)0,1 mg / verbrauchte Leistung
Für eine Person 2200 Kcak/j = 0,91 mg
Vitamin B2 (Riboflavin)1,6 mg
Vitamin B3 (Nicotinsäure)1,6 mg / verbrauchte Leistung
Für eine Person 2200 Kcal/j = 14,6 mg
Vitamin B5 (Pantothensäure)5 mg
VVitamin B6 (Pyridoxin)1,7 mg (Männer)
1,6 mg (Frauen)
Vitamin B8 (Biotin)40 μg
B9 (Folsäure)330 μg
(Folaten in der Nahrung*)
Vitamin B12 (Cobalamin)4 μg
Vitamin C (Ascorbinsäure)110 mg (Männer)
95 mg (Frauen)
Vitamin A (Retinol)750 μg
Vitamin D (Calciferol)15 μg (soit 600 UI)
Vitamin E (Tocopherol)13 mg (Männer)
90 mg (Frauen)
Vitamin K (Phyllochinon)70 μg


**Folat aus der Nahrung wird weniger gut vom Körper aufgenommen als Folsäure.

Die Referenzwerte (NRV) werden von einer Vielzahl von Faktoren bestimmt. Es handelt sich hierbei um Durchschnittswerte mit verallgemeinerndem Charakter. Der Vitaminbedarf hängt nicht nur vom Geschlecht und vom Alter ab. Er kann bei körperlichen und psychischen Belastungen erhöht sein, beispielsweise bei beruflichem oder umweltbedingtem Stress, Krankheiten, Rauchen und Alkoholkonsum, bei Frauen außerdem in der Schwangerschaft und während der Stillzeit sowie bei älteren Menschen. Während der Schwangerschaft ist der Bedarf an Vitamin B12 (Anstieg von 4 auf 4,5 μg pro Tag) und Folat (Anstieg von 330 auf 600 μg pro Tag) erhöht. Stillende Frauen haben ebenfalls einen erhöhten Bedarf an Vitamin A (von 750 bis 1300 μg pro Tag) und Vitamin C (von 95 bis 155 mg pro Tag). Diese Werte verdeutlichen, wie wichtig eine gute Versorgung mit Mikronährstoffen während der Schwangerschaft und Stillzeit für die gesunde Entwicklung des Neugeborenen ist. Bei älteren Menschen kann es aufgrund einer Reduzierung und Veränderung der Absorption von Mikronährstoffen [2] sowie Veränderungen im Verzehr (verminderter Appetit, mehr geschmacksintensivere Lebensmittel...) verstärkt zu Ernährungsdefiziten kommen. Weitere speziellen Lebensituationen gefährden ebenfalls eine ausreichende Versorgung mit essentiellen Nährstoffen wie Vitaminen, wie zum Beispiel eine schlechte oder einseitige Ernährung, eine verminderte Resorption im Zusammenhang mit Darmerkrankungen oder medikamentöse Behandlung [3].

Unser genaue Bedarf an Mikronährstoffen ist schwer bestimmbar. Angesichts ihrer unterschiedlichen und wenig bekannten Herkunft ist es schwierig einen möglichen “Mangel” aufzuzeigen. ("Ich esse nicht genug von diesem Nahrungsmittel, also nehme ich nicht genug von diesem Vitamin zu mir").

Eine grundlegende Frage stellt sich dabei: Benötigen wir ein optimales Ernährungsprofil der Nährstoffversorgung in unseren gegenwärtigen Ernährungsmodellen? Die Nahrungsmittel haben sich über die Jahre verändert. Wir haben uns von traditionellen Ernährungsgewohnheiten mit einer hohen Nährstoffdichte immer mehr entfernt und durch moderne Ernährungsgewohnheiten mit hoher Energiedichte [4,5], die zu gesundheitlichen Problemen führen, ersetzt. Die Entwicklung zeigt, dass die Qualität unserer Lebensmittel abgenommen hat (Reduzierte Zufuhr an essentiellen Mikronährstoffen und Ballaststoffen) und es immer mehr industriell verarbeitete Lebensmittel auf dem Markt gibt (Zunahme vom Verzehr von Fett / Zucker und Industrieprodukten; Verringerung der Qualität von Lebensmitteln, die reich an essentiellen Mikronährstoffen, insbesondere Vitaminen, sind) [6]. Zusätzlich zu diesen Ernährungsparametern schränken Lebensweise und Umwelt das Abdecken bestimmter Vitaminbedürfnisse ein, wie z.B. Vitamin D (80% des Vitamin D stammt aus der Photokonversion in der Haut durch UVB (Sonne) [7].

Im Wesentlichen beruht das Problem nicht nur auf einer kompletten (ausgewogenen) Ernährung. Es geht auch darum, dass der Mensch über eine gewaltige Anpassungsfähigkeit verfügt. Dies hat zur Folge, dass wir nie zu 100% an ein bestimmtes Biotop angepasst sind und daher auf lange Sicht 100% unserer Beiträge leisten. Nahrungsergänzung geben die Möglichkeit, diesen Bedarf zu ergänzen oder sogar zu übertreffen, um unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit für die Zukunft zu sichern.

Das Multi: Sorgfältig ausgewählte Vitamine bei Nutri&Co
Bei der schwer überschaubaren Auswahl an Multivitaminprodukten ist es wichtig, auf einige Kriterien bei der Wahl des Produktes zu achten. Um die Wirkung von Vitaminen optimal nutzen zu können, müssen Sie sicher sein, dass sie ihre Ziele erreichen, idealerweise in einer aktiven (= "direkt verfügbaren") Form. Hier sprechen wir dann von «Bioverfügbarkeit«, d.h. die Menge eines Stoffes, die unverändert von unserem Körper aufgenommen wird und deren Konzentration auch nachweisbar ist. Um die Bioverfügbarkeit einer Verbindung und insbesondere ihrer Form (spezifische Struktur des Moleküls) sicherzustellen, müssen mehrere Kriterien berücksichtigt werden. Einige Formen werden als bioaktiv bezeichnet. Wenn wir bei Nährstoffen von bioaktiven Formen sprechen, meinen wir damit Formen, die der menschliche Organismus besonders gut aufnehmen und verwerten kann [8].

Lassen Sie es uns an dem konkreten Beispiel des Vitamin B9 (Folsäure aus Speisefolat) veranschaulichen. Wir von Nutri&Co haben in unserer Formel das Vitamin B9 in Form von Quatrefolic ausgewählt. Es handelt sich dabei um 5-Methyltetrahydrofolat (5-MTHF), einer reduzierten Form der Folate. Die Supplementation mit dieser bioaktiven Form ermöglicht eine hohe Bioverfügbarkeit von Vitamin B9, indem die Bildung von Zwischenmolekülen "kurzgeschlossen" wird. Bei der Einnahme von herkömmlicher Folsäure muss der Körper diese 4 mal umwandeln, bevor er die bioaktive Form von Quatrefolic® erreicht. Bei diesen sukzessiven Transformationen kommt es offensichtlich zu Verlusten, aber auch zufälliger Effizienz, mit einer starken Disparität zwischen den Individuen [9].

Die Kombination von Bioaktivität und Bioverfügbarkeit ermöglicht es, die Multivitamine mit einer bioidentischen Form von Vitamin B9 zu versorgen.

Bei diesem Effizienzansatz und nach mehr als einem Jahr Forschung hat Nutri&Co systematisch Vitamine in ihrer bioaktiven Form ausgewählt.

Vitamine, aber auch Mineralien und Co-Faktoren
Unser Multi enthält wertvolle Vitamine und zudem Magnesium, Spurenelemente (kleine Mineralien) und Co-Faktoren, die die Wirkung physiologischer Reaktionen unterstützen und ergänzen. Dabei wurde sorgfältig darauf geachtet, potenziell prooxidierende oder "antagonistische" Mineralien (insbesondere Eisen und Mangan) zu entfernen. Unser Multi enthält auch kein Kalzium, da wissenschaftliche Untersuchungen ergeben haben, dass Kalzium, selbst bei erhöhtem Bedarf, über Nahrungsmittel gedeckt werden kann.

Zink ist eines der wichtigsten essenziellen Spurenelemente für unseren Körper. Es kommt hauptsächlich in rotem Fleisch, einigen Samen, Shiitakes (Pilzen) und Schalentieren vor. Eine Zink-Unterversorgung kann zahlreiche gesundheitliche Folgen haben, wie Wachstumsverzögerung, Hypogonadismus bei jungen Jugendlichen, Narbendefekte, Immunschwäche oder neurosensorische Veränderungen [10]. Drei Kapseln unseres Multivitamins liefern 100% der NRV in einer gut resorbierbaren Gluconatform, die vom Körper optimal verwertet werden.

Was Jod betrifft, so ist bekannt, dass Meeresprodukte die höchste Konzentration enthalten. Ein Jodmangel kann in allen Altersgruppen, vom Fötus bis zum Erwachsenenalter, mit schweren gesundheitlichen Folgen verbunden sein.Eine ausreichende Deckung des Jodbedarfes scheint besonders in der perikonzeptionellen Periode bis hin zur Kindheit wichtig zu sein [11]. Eine langfristige Jod-Supplementierung ist daher nicht notwendig. Jedoch scheint Jod eine wichtige Position in der klinischen Praxis in Bezug auf spezifische Ernährungsempfehlungen in der perikonzeptionellen Periode einzunehmen [12].

Zu den in den Multivitaminen ausgewählten Co-Faktoren gehören:

  • Coenzym Q10, ein körpereigenes Molekül, das an den Prozessen der Energieproduktion und der Abwehr der Oxidation von Zellmembranen beteiligt ist
  • Quercetin, ein Polyphenol, das die Zellaggression bekämpft
  • Lutein und Lycopin, beide aus der Familie der Carotinoide, die für ihre antioxidative Rolle bekannt sind

Diese Kombination erhöht also das antioxidative Potential unseres Körpers [13] durch Moleküle unterschiedlichen Ursprungs und ist normalerweise schlecht bioverfügbar.

Gesundheitliche Benefits
Obwohl Vitamine und Mineralien synergistisch und über komplexe Mechanismen wirken, haben sie physiologische Rollen, die kurz aufgelistet werden können (biologische Rollentabellen). Der bedeutende EInfluss auf unser physiologisches Gleichgewicht verleihen Vitaminen und Mineralien wichtige Aufgaben: Vitalität, Tonus, Immunabwehr und Antioxidantienversorgung. In besonderen physiologischen Situationen, wie z.B. während einer Schwangerschaft, ist die Deckung des Bedarfs an bestimmten Vitaminen (insbesondere Vitamin B9 und D) und Mineralstoffen (Zink und Jod) von entscheidender Bedeutung. In der Tat spielen Mikronährstoffe über die Funktionen der Aufrechterhaltung unseres physiologischen Gleichgewichts hinaus auch eine Schlüsselrolle in Phasen erhöhter Entwicklung.

VitamineBiologische Rolle
Vitamin B1 (Thiamin)Unterstützt den Energiestoffwechsel (Co-Faktor bei der Umwandlung von Kohlenhydraten in Energie), Nerven- und Muskelfunktionen.
Vitamin B2 (Riboflavin)Unterstützt den Energiestoffwechsel (Co-Faktor in der Atmungskette, Coenzymkomponente), das Sehvermögen und die Haut.
Vitamin B3 (Niacin)Unterstützt den Energiestoffwechsel (Cofaktor der Atmungskette), die Nervenfunktionen und verbessert die Lipidprofile und die Gesundheit der Haut.
Vitamin B5 (Pantothensäure)Unterstützt den Energiestoffwechsel.
Vitamin B6 (Pyridoxin)Spielt eine Rolle im Stoffwechsel von Aminosäuren (Kofaktor von etwa 100 Enzymreaktionen) und Fettsäuren, bei der Produktion roter Blutkörperchen und der Herzgesundheit.
Vitamin B7 (Inositol) / Vitamin B8 (Biotin)Unterstützt die Gesundheit von Knochen und Haaren, ist wesentlich bei der Umwandlung von Nährstoffen in Energie und die Synthese von Lipiden, Aminosäuren und Glykogen (den körpereigenen Kohlenhydratspeichern des Körpers).
Vitamin B9 (Folsäure)Ist an der Synthese von DNA (genetisches Material), den für Methylierungsreaktionen erforderlichen Co-Faktoren, beteiligt und ermöglicht die Bildung neuer Zellen und unterstützt die Herzgesundheit.
Vitamin B12 (Cobalamin)Spielt eine Rolle bei der Herzgesundheit, der Produktion neuer Zellen, bei der Hydrolyse von Amino- und Fettsäuren und unterstützt die Erhaltung der Nervenzellen, interagiert mit dem Vitamin-B9-Stoffwechsel.
Vitamin C (Ascorbinsäure)Spielt eine Rolle bei der Synthese neuer Zellen, bei der Hydrolyse von Fettsäuren und Aminosäuren, unterstützt die Aufrechterhaltung der Nervenzellen (Synthese von Hormonen und Neurotransmittern), wirkt als Antioxidans, spielt eine Rolle im Immunsystem, erleichtert die Aufnahme von nicht hämatogenem Eisen (aus Pflanzen), ermöglicht die Wiederverwertung von Vitamin E.
Vitamin A (Retinol)Unterstützt Sehkraft, Haut und Knochen, Immunität und Fortpflanzung, wirkt als Antioxidans.
Vitamin D (Calciferol)Spielt eine Rolle im Knochenstoffwechsel (Knochenmineralisierung), hält den Kalzium- und Phosphorspiegel im Blut aufrecht, um die Knochen zu stärken.
Vitamin E (Tocopherol)Antioxidans, das Oxidationsreaktionen reguliert, Zellmembranen und Körperverbindungen (Lipide, Enzyme usw.) schützt.
Vitamin K (K1: Phyllochinone und K2: Ménaquinones)Spielt eine Rolle bei der Gerinnung von Proteinen im Blut und reguliert das Blutkalzium.

(Daten aus[14,15])

MineralienBiologische Rolle
MagnesiumDie Wirksamkeit und Funktion von Magnesium finden Sie unter der Rubrik Wissenschaft von unseremMagnesium
ZinkIst an der Struktur und der katalytischen Aktivität vieler Enzyme beteiligt, spielt eine Rolle bei der Funktion des Immunsystems, der Wundheilung, der Proteinsynthese, der DNA-Synthese und der Zellteilung, ist für die Geschmacks- und Geruchswahrnehmung verantwortlich und wirkt als Antioxidans.
SelenSpielt eine Rolle bei der Immunfunktion, wirkt als Antioxidans.
JodSpielt eine Rolle als wesentlicher Bestandteil der Schilddrüsenhormone, die am allgemeinen Entwicklungs- und Wachstumsprozess beteiligt sind.

(Daten aus [16])

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine Multivitamin-Supplementierung sehr oft die Frage nach der "Sicherheit" aufwirft. Abgesehen von der Qualität der ausgewählten nutrazeutischen Inhaltsstoffe (Herkunft, Wirksamkeit...) ist es wichtig, die Angaben zur "Dosierung" zu beachten. Hierbei darf man nicht die NRV (Nutrient Reference Values, zu Deutsch “Nährstoffreferenzwert”) mit den Angaben der täglichen Höchstmenge (Tolerable Upper Intake Level) verwechseln. Die NRV bezeichnet die Menge an täglicher Einnahme eines Mikronährstoffes, um einem Mangel vorzubeugen (NRV können sich zwischen den festgelegten Werten und jeweiligen Zielgruppen unterscheiden) und sind keine Angaben zu Höchstmengen. Die UL (Tolerable Upper Intake Level) bezeichnet die sichere Höchstmenge eines Mikronährstoffs, die nicht überschritten werden sollte. Die NRVs (Nährstoff-Referenzwerte) sind rechtlich festgelegte Referenzmengen für die Tageszufuhr (unterschiedliche NRVs zwischen regulatorischen Werten für die Kennzeichnung und Werten, die durch die Art der Bevölkerung definiert sind) und sollten nicht verwechselt werden mit den MTD (Maximale Tagesdosis), die die Grenzwerte für Supplements angeben nicht überschritten werden dürfen.

Aus diesem Grund enthält unsere Formel keine "supraphysiologischen" Dosierungen, die vielfach als "Megadosierungen" bezeichnet werden und respektiert somit alle französischen DJMs. Es wurde erkannt, dass bei kurz- und langfristigen physiologischen Dosen die Einnahme von Multivitaminen (von garantierter Qualität!) keine Gefahr darstellt und es sogar ermöglichen würde, die Unterschiede in den Mikronährstoffen, die im Laufe der Zeit und möglicherweise dauerhaft zwischen unserem Bedarf und dem, was wir konsumieren, wachsen, zu begrenzen [17]. Eine Multivitamin-Supplementierung könnte sogar vorbeugend gegen das Risiko des langfristigen Auftretens und Wiederauftretens von Zelldegenerationen wirken [18].

Publications

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  14. Huskisson, E.; Maggini, S.; Ruf, M. The Role of Vitamins and Minerals in Energy Metabolism and Well-Being. J. Int. Med. Res. 2007, 35, 277–289.
  15. Gironés-Vilaplana, A.; Villaño, D.; Marhuenda, J.; Moreno, D.A.; García-Viguera, C. Vitamins. In Nutraceutical and Functional Food Components; Elsevier, 2017; pp. 159–201 ISBN 978-0-12-805257-0.
  16. Bhattacharya, P.T.; Misra, S.R.; Hussain, M. Nutritional Aspects of Essential Trace Elements in Oral Health and Disease: An Extensive Review. Scientifica 2016, 2016, 1–12.
  17. Biesalski, H.K.; Tinz, J. Multivitamin/mineral supplements: Rationale and safety – A systematic review. Nutrition 2017, 33, 76–82.
  18. Gaziano, J.M.; Sesso, H.D.; Christen, W.G.; Bubes, V.; Smith, J.P.; MacFadyen, J.; Schvartz, M.; Manson, J.E.; Glynn, R.J.; Buring, J.E. Multivitamins in the Prevention of Cancer in Men: The Physicians’ Health Study II Randomized Controlled Trial. JAMA 2012, 308, 1871.

Ein Jahr Entwicklung
Im September 2017 haben wir mit der Entwicklung unserer neuesten Generation von Multivitaminen begonnen. Beim Studieren der wissenschaftlichen Literatur stießen wir auf Coenzymformen von Vitaminen, liposomales Magnesium, hochabsorbierendes Chrom und die synergistische Wirkung von Carotinoiden und Bio-Flavonoiden.

Sicherheitsanalysen (anklicken)
Über die spürbare Verbesserung der Gesundheit im Laufe der Zeit dank Multivitaminen
Über den hohen Gehalt und die hohe Absorption von UltraMag® (liposomales Magnesium)
Über die hohe Assimilation von Quatrefolic® (Vitamin B9)
Über Alpha-Liponsäure als Schlüsselelement bei der Synthese von Glutathion 

Bericht zur mikrobiologischen Analyse

Woher kommen unsere Inhaltsstoffe?

Kaselherstellung

Montpellier, Frankreich
Labor Lustrel

Magnesium - UltraMag®

Pise, Italien
Labor Alesco

Vitamin K2 - VitaMK7®

Dänemark
Labor Kappa bio science

Natürliches Vitamin E - Nutrabiol®

Madrid, Spanien
Labor BTSA

Vitamin B9 - Quatrefolic®

Mailand, Italien
Labor Gnosis

Sélénium - Lynside®

Maisons Alfort, Frankreich
Labor Lesaffre

Kapselherstellung

Montpellier, Frankreich
Labor Lustrel

Vitamin K2 - VitaMK7®

Dänemark
Labor Kappa bio science

Magnesium - UltraMag®

Pisa, Italien
Labor Alesco

Natürliches Vitamin E - Nutrabiol®

Madrid, Spanien
Labor BTSA

Vitamin B9-Quatrefolic®

Mailand, Italien
Labor Gnosis

Chrome - Chromax®

New-York, USA
Labor Nutrition 21

Die ideale Ergänzung 

Fragen - Antworten 

Warum ist es sinnvoll ein Multivitamin zu nehmen und wie lange dauert eine Vitaminkur?

Die Idee, dass "die Einnahme von Vitaminen nutzlos ist, wenn man sich ausgewogen ernährt", ist in der Bevölkerung immer noch sehr weit verbreitet. Mehrere wissenschaftliche Studien (SU.VI.MAX usw.) zeigen jedoch, dass ein Grossteil der Bevölkerung unter einem Nährstoffmangel leidet. Besonders Schwangere, Jugendliche und Menschen über 50 Jahre weisen einen erhöhten Bedarf an Nährstoffen auf. Eine kürzlich durchgeführte Studie (mit mehr als 14.000 Probanden)* zeigt sogar eine Verringerung des Krebsrisikos (von 8%) bei Personen, die über 11 Jahre täglich Mutivitaminpräparate eingenommen haben. Multivitamine sind nicht nur in den kälteren Jahreszeiten und bei Schwangerschaften ratsam, sondern auch für eine präventive Einnahme über einen längeren Zeitraum entwickelt. 

Was ist ein bioaktives Vitamin?

Die meisten Vitamine sind für den Körper nicht direkt verwertbar und müssen erst umständlich umgewandelt werde. Einige Schritte funktionieren nicht richtig und führen zu einem ungewissen Ergebnis. Dies ist zum Beispiel der Fall bei Folsäure (synthetisches B9), die der Körper nur schwer in B9 umwandeln kann und deren Überschuss sich auf die Gesundheit auswirken könnte*. Wenn sie in hoch bioaktiven Formen vorliegen, werden die Vitamine hingegen vom Körper besonders gut aufgenommen und verwertet. Bioaktive Formen werden vom Körper also besser aufgenommen und genutzt, ohne sie vorher umwandeln oder verarbeiten zu müssen. 

Gibt es ein Risiko der Überdosierung mit Ihren Vitaminen?

Die Angst vor einer Überdosierung ergibt sich aus der Aussage "100% NRV", die in den Nährwerttabellen zu finden ist. Einige Einsteiger befürchten bei der Supplementierung von Multivitaminpräparaten, die Grenzwerte zu überschreiten. Wir sollten jedoch die NRV (Nährstoff-Referenzwerte*), also Schwellenwerte, unterhalb derer wir einen Mangel haben, nicht mit der maximalen Tagesdosierung (Maximum Daily Intakes) verwechseln, d.h. den Grenzwerten, die in einem Supplement nicht überschritten werden dürfen. Bisher hat die EU noch kein MDI für Vitamine und Mineralien festgelegt. Sie sind für jedes Land spezifisch. Die französischen Schwellenwerte sind in der Verordnung vom 9. Mai 2006 definiert. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass einige von ihnen (Vitamine K, B1, B2, B5, B8 und B12) durch den Beschluss des Conseil d'Etat vom 27. April 2011 gestrichen wurden. Unsere Formel enthält keine "Megadosen" und respektiert die maximale Tagesdosierung. Es ist jedoch anzumerken, dass die Rechtsprechung sehr oft eine Überschreitung dieser Schwellenwerte zulässt. Dies ist zum Beispiel bei folgenden Vitaminen der Fall: 

- Vit D: 2000UI rechtswissenschaftlich vs. 1000UI en DJM 

- Vit B9: 400mcg vs 200mcg (insbesondere mit dem Aufkommen von Folaten wie Quatrefolic).

- Vit B6: 4mg vs. 2mg (nach dem Aufkommen der Co-Enzymform P'-5-P)

- Vit C: 250mg gegen 180mg."

Enthält Ihre Rezeptur synthetische Vitamine?

Die Vitamine in unserer Formel sind überwiegend pflanzlich (Vitamin A, Vitamin D, Vitamin E, usw.). Wenn die Molekularchemie aber mit einem echten gesundheitlichen Vorteil einhergehen sollte, lehnen wir sie grundsätzlich nicht ab. Synthetisch muss nicht unbedingt künstlich bedeuten. Manche Vitamine sind in ihrer natürlichen Form zu 100% bioidentisch und daher genauso wirksam*. Sie verfügen über Vorteile hinsichtlich des Gehaltes und Matiere und sind frei von Extraktionslösungsmitteln.

* Es hat sich gezeigt, dass die Resoprtion von natürlichem und synthetischem Vitamin C identisch ist. Carr AC, Bozonet SM, Vissers MCM. A Randomisé Cross-Over Pharmacokinetic Bioavailability Study of Synthetic versus Kiwifruit-Derived Vitamin C. Nutrients. 2013.

Warum fehlt Kalzium in Ihrer Rezeptur?

Es gibt zwei Gründe für das Fehlen von Kalzium in unserer Formel:

- Im Gegensatz zu der weitläufigen Meinung, ist das Mineral Kalzium in unserer Ernährung reichlich vorhanden. Ein Mangel ist vielmehr bei den Vitaminen D und K vorzufinden, den beiden Co-Faktoren von Kalzium, die bei Knochenproblemen relevant werden. 

 - Die Wirksamkeit einer Supplementierung durch Kalzium ist wissenschaftlich nicht bewiesen und könnte sogar einen negativen Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System haben.*  

* : M. J. Bolland, A. Grey, A. Avenell, G. D. Gamble, I. R. Reid. Suppléments de calcium avec ou sans vitamine D et risque d'événements cardiovasculaires : réanalyse de l'ensemble de données et méta-analyse de l'Initiative pour la santé des femmes à accès limité. BMJ, 2011 ; 342 (avr19 1)"

Warum fehlt Eisen in Ihrer Rezeptur ?

Die routinemäßige Verschreibung von Eisen basiert nicht auf eindeutigen klinischen Ergebnissen. Seit der Veröffentlichung einer amerikanischen Studie im Jahr 2011 ist die Eisenergänzung jedoch nicht mehr allgemein akzeptiert. Diese Studie, an der mehr als 38.000 Frauen teilnahmen, zeigte eine Verringerung der Lebenserwartung der Personen, die die meisten Eisenpräparate* eingenommen hatten. Spezialisten weisen auf die pro-oxidierende Wirkung von Eisen hin, wenn es in zu großen Mengen im Körper vorhanden ist. 

Ist Betacarotin für Raucher gefährlich?

Zahlreiche Studien untersuchen die Beziehung zwischen β-Carotin und einem erhöhten Krebsrisiko für Raucher, aber die Resultate bleiben umstritten. Einige kamen zur Schlussfolgerung, dass ein erhöhtes Risiko bestehe, während andere keinen direkten Zusammenhang zwischen β-Carotin und dem Krebsrisiko bei Rauchern feststellen konnten. Tatsächlich muss jedes Risiko in Betracht gezogen werden, jedoch ist es wichtig, die in den ernährungsbedingten Studien zu beobachten. In den großen bahnbrechenden Studien betrug die verordnete Carotin-Supplementierung 20 mg pro Tag oder sogar mehr, und zwar über mehrere Jahre hinweg. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) entschied 2012, dass die Exposition gegenüber β-Carotin in Mengen unter 15 mg pro Tag keine schädlichen Auswirkungen auf die Gesundheit der allgemeinen Bevölkerung hat, wobei Raucher ausdrücklich erwähnt werden. In Frankreich ergab die nationale Einzelstudie zum Lebensmittelkonsum (INCA3, 2017), dass die durchschnittliche tägliche Aufnahme von β-Carotin 2,7 mg betrug.