Omega-3
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Omega-3
Omega-3 Omega-3 Kapseln Zusammensetzung und Dosierung von Omega-3 Nahrungsergänzung Omega-3

Omega-3

In Japan und Kreta längst ein Star in der Ernährung, sind die Omega-3-Fettsäuren einer der am besten erforschten Nährstoffe. Omega-3-Fettsäuren spielen in unserem Körper eine wichtige Rolle für das Herz, die Sehkraft und Hirnfunktion.

Unsere Öle werden mit einer Kaltextraktion aus nachhaltigem Fischfang (Sardellen, Sardinen, Makrelen) gewonnen und in einem neuartigen antioxidierenden Verfahren eingekapselt.

120 Kapseln • ab 2 Kapseln pro Tag

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Fisch aus Wildfang
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Nachhaltiger Fischfang
made in france
Made in France

Unser Verhältnis Omega-3 Omega-6 sollte 1 zu 4 sein.

Heutzutage liegt er bei 1 zu 11.

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WIRKSAMKEIT

Hohe Konzentration 
Mit unseren hochkonzentrierten Ölen liefern 4 Kapseln ein Minimum von 590 mg EPA (Eicosapentaensäure) und 400 mg DHA (Docosahexaensäure) in der natürlichen Form von Triglyceriden.

Pur und 100% natürlich 
Das Reinigungsverfahren von Fischölen ist aufgrund der Verschmutzung der Ozeane ein entscheidender Schritt. Unsere Öle werden mit den neuesten Molekulardestillations-Technologien gereinigt. Es entstehen nur minimale Folgen für die Biodiversität. Unser Analysezertifikat finden Sie hier.

Nachgewiesene Stabilität
Unser Ranziditätsindex wird dank des neuen Licaps®-Verkapselungsverfahrens und der QualitySilver®-Stabilisierungstechnologie während der gesamten Lebensdauer des Produkts sehr niedrig gehalten. Diese 100% hermetisch verschlossenen Kapseln garantieren nicht nur einen frischen und milden Geruch, sondern vermeiden auch die langsame Oxidation, die bei herkömmlichen Kapseln (ToTOX < 5 mes/kg) üblich ist.

VORTEILE

Die essentiellen Omega-3-Fettsäuren haben folgende Gesundheitseffekte für unseren Organismus:

    • DHA und EPA unterstützen die Erhaltung einer normalen Konzentration von Triglyceridwerten im Blut,
    • DHA und EPA tragen zur Erhaltung eines normalen Blutdrucks bei,
    • DHA und EPA tragen zur Erhaltung der normalen Herzfunktion bei,
    • DHA trägt zur Erhaltung der normalen Hirnfunktion bei,
    • DHA trägt zur Erhaltung der normalen Sehkraft bei.

Für Schwangere:

    • Das von der Mutter aufgenommene DHA trägt zur normalen Entwicklung des Gehirns beim Fötus und beim gestillten Säugling bei,
    • DHA zur normalen Entwicklung der Sehkraft beim Fötus und beim gestillten Säugling bei.

VERZEHREMPFEHLUNGEN

Wann ist die beste Zeit, Omega-3 Kapseln einzunehmen?

Die Tageszeit spielt keine Rolle, wichtig ist vor allem, dass die Kapseln zu den Mahlzeiten eingenommen werden. Bei Mahlzeiten, die Fette enthalten, werden die Fettsäuren besonders gut vom Körper aufgenommen.

Wie werden die Kapseln am besten eingenommen?

Die Kapseln einfach mit einem großen Glas Wasser einnehmen 

Wieviel Kapseln einnehmen?

Wir empfehlen 3 Kapseln pro Tag.

(Konsultieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bei gleichzeitiger Einnahme von Blutgerinnungshemmern.)

ZUSAMMENSETZUNG

Zutaten

für 3 Licaps

Für 4 Licaps

Sardellenöl aus Wildfang (Sardellen, Sardinen, Makrelen)

1500 mg

2000 mg

davon Omega-3-Fettsäuren*

862 mg

1150 mg

davon EPA*

442 mg

590 mg

davon DHA*

300 mg

400 mg

Vitamin E (natürliches Tocopherol)

3 mg

4 mg

Licaps®-Kapsel

288 mg

384 mg

WISSENSCHAFT

Was sind Omega-3-Fettsäuren?

Omega-3 gehört zur Kategorie der essentiellen Fettsäuren. Zahlreiche Studien von Wissenschaftlern und Medizinern beschreiben und bestätigen ihre besondere gesundheitliche Funktion, weit über die Erhaltung einer guten Funktion des menschlichen Körpers hinaus. Es existieren mittlerweile eine Reihe von wissenschaftlichen Arbeiten zu diesem Thema und mit fast 35.000 veröffentlichten Studien schlagen die Omega-3-Fettsäuren wahrscheinlich jeden Rekord! Fettsäuren sind Moleküle, die aus mehr oder weniger langen Kohlenstoffketten bestehen. Omega-Fettsäuren sind solche mit sogenannten Ungesättigtheiten (= eine oder mehrere Doppelbindungen in der chemischen Struktur des Moleküls).

Es gibt mehrere Gruppen von Omega: Ω9, Ω6, Ω3 oder auch Ω7. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Vertreter jeder Gruppe und ihre Hauptnahrungsquellen vor (Die ernährungsphysiologische Zusammensetzung von Lebensmitteln kann auf der Website der ANSES, der französischen Behörde für Ernährung, Umwelt und Arbeitssicherheit, eingesehen werden: https://www.anses.fr/fr/content/la-table-de-composition-nutritionnelle-du-ciqual) :

GruppeEssentielle FettsäurenLebensmittel
Ω9ÖlsäureOlivenöl und andere Pflanzenöle (% variabel)
Ω6LinolsäureSonnenblumenöl und andere Pflanzenöle (% variabel)
Ω6Arachidonsäure (AA)Innereien und andere tierische Produkte
Ω3Alpha-Linolensäure (ALA)Leinsaat-, Raps-, Walnuss- und Sojaöl
Ω3Eicosapentaensäure (EPA)Kleine „fette Fische“ und ihre Öle (Sardinen, Makrelen)
Ω3acide docohexaénoique (DHA)Große „fette Fische“ und ihre Öle (Thunfisch, Lachs)
Ω7PalmitinsäureSanddornöl

Omega-3-Fettsäuren (Ω3) sind mit den Omega-6-Fettsäuren (Ω6) eine der beiden Hauptgruppen der mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Die angegebene Zahl der Gruppen der Fettsäuren bezeichnet die Position der ersten Doppelbindung in der Kohlenstoffkette. Innerhalb jeder dieser Klassen finden aus den Vorläufern jeder Klasse enzymatische Reaktionen statt, die zur Bildung neuer längerkettiger Fettsäuren führen. Keine Panik, wir zeigen Ihnen die vereinfachten Reaktionen innerhalb der Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren, den „bekanntesten“ Gruppen derOmegas.

Konzentrieren wir uns aber auf unsere guten Omega-3-Fettsäuren, die wir nicht in ausreichender Menge zu uns nehmen können.

Die zentrale Vorstufe der Familie der Omega-3-Fettsäuren bildet die unerlässliche α-Linolensäure (ALA), die über die Nahrung aufgenommen werden muss. Der Körper kann ALA in andere Omega-3-Fettsäuren umwandeln, darunter Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA), die auch als langkettige Omega-3-Fettsäuren bekannt sind.

Allerdings ist die Umwandlungsrate (etwa 5% ALA in EPA und <0,5% ALA in DHA) von ALA in DHA zu niedrig, um den Bedarf der DHA zu decken. Letztere ist daher auch unerlässlich und muss ebenfalls über unsere Nahrung zugeführt werden, da unser Körper diese Fettsäure nicht selbst herstellen kann. Im Allgemeinen wird ALA mit der Pflanzenwelt und EPA-DHA mit der Tierwelt in Verbindung gebracht. Die Umwandlung von ALA in EPA-DHA erfolgt hauptsächlich bei Meeresprodukten. Es ist sicherlich klar geworden, dass jedem eine Rolle in der Nahrungsmittelkette zukommt: Fische fangen ALAs und wandeln sie dann in EPA-DHA um und werden dann wiederum eine Quelle von EPA-DHA für den Menschen.

Voies de synthèse des oméga-6 et des oméga-3

(figure adaptée de [1])

Für wen, wofür und warum?
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA, European Food Safety Authority) hat die Referenzwerte (die sich von den vorgeschriebenen Werten für die Kennzeichnung auf Etiketten unterscheiden) für die Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren festgelegt: ALA (α-Linolensäure), EPA (Eicopentaensäure) und DHA (Docohexaensäure). Die von der EFSA festgelegten Nährstoffaufnahme-Referenzwerte sind von der jeweiligen Zielgruppe abhängig: Erwachsene, Schwangere, Stillende, Säuglinge, Kinder und Jugendliche. Für jede Zielgruppe beträgt der Nährstoff-Referenzwert (NRV, früher bekannt als empfohlene Tagesdosis (RDA)) 0,5% der Gesamtenergiezufuhr für α-Linolensäure (ALA). Die NRV sind für die sehr langkettigen Omega-3-Fettsäuren spezifischer, EPA und DHA (Tabelle NRVs) zeigen, dass die Nährstoff-Referenzwerte ab dem Alter von 1 Jahr denen für Erwachsene entsprechen.

ZielgruppeAlterNRV (mg/Tag)
Säuglinge7-11 Monate100 (DHA)
Kinder1-2 Jahre250 (EPA+DHA)
Kinder3 Jahre250 (EPA+DHA)
Kinder4-9 ans250 (EPA+DHA)
Kinder10-17 Jahre250 (EPA+DHA)
Erwachsene≥ 18 Jahre250 (EPA+DHA)
Schwangere≥ 18 Jahre+ 100 à 200 (DHA)
Stillende Frauen≥ 18 Jahre+ 100 à 200 (DHA)

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit und andere, vergleichbare Institutionen weltweit sind sich weitestgehend darin einig, dass eine Zufuhr von rund 250 mg EPA und DHA die empfohlene Tagesdosis darstellt. Die französische Gesellschaft für Ernährung (ANSES) hat im Jahr 2010 festgelegt, dass die empfohlene Nährstoffzufuhr für ALA 1% der Gesamtenergieaufnahme entsprechen und die für EPA + DHA 500 mg/Tag bei Erwachsenen mit einer gegebenen Sicherheitsgrenze von 2 g pro Tag betragen sollte. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass das empfohlene Omega-6/Omega-3-Verhältnis streng unter 5 liegen sollte [2]. In Frankreich zeigt die jüngste nationale Studie über den individuellen Lebensmittelkonsum (INCA 3, 2017) eine unzureichende durchschnittliche Omega-3-Aufnahme in allen analysierten Alterskategorien (Tabelle des Omega-3-Lebensmittelkonsums). Die Analyse dieser Verbrauchsdaten zeigt, dass die Omega-3-Aufnahme bisher unzureichend ist, erstens in Bezug auf die Menge und zweitens in Bezug auf das Gleichgewicht mit Omega-6 (Verhältnis Omega-3/Omega-6).

ZielgruppeKinderJugendlicheErwachsene
Alter0-10 Jahre11-17 Jahre18-79 Jahre
Verhältnis Omega-3/Omega-677,67 (> 5)
EPA (mg/Tag)58,192,8117,3
DHA (mg/Tag)85,7117,3169,2
Summe EPA + DHA (mg/Tag)143,7239,2286,5 (< 500)

Diese bereits repräsentativen Beobachtungen spiegeln die unzureichende Auswahl an Nahrungsmitteln wider. Es handelt sich hierbei um den Verzehr von industriell verarbeiteten Lebensmitteln, die hauptsächlich Omega-6-Fettsäuren enthalten (Überschuss im Omega-6/Omega-3-Verhältnis) sowie eine geringe Aufnahme von Omega-3 in Nahrungsmitteln, insbesondere von EPA und DHA (unzureichender Verzehr von Fisch vom Typ „fetter Fisch“ und Pflanzenölen, die reich an Omega-3-Vorläufern (ALA) sind). [3]. Trotz dieser Überlegungen scheint es weiterhin komplex zu sein, auf die täglichen Empfehlungen einzugehen (niedrige Umwandlungsrate von ALA in EPA und DHA, Verfügbarkeit, Kosten und Wertschätzung dieser Omega-3-reichen Nahrungsmittel), um sie in den Industrieländern umzusetzen. Eine gute Alternative sind in diesem Rahmen Nahrungsergänzungsmittel, um den Omega-3-Mangel auszugleichen und den Tagesbedarf an wertvollen Omega-3-Fettsäuren zu decken.

Wie?
Entscheiden Sie sich für eine Supplementierung von Nahrungsergänzungsmitteln mit Omega-3-Fettsäuren, müssen mehrere Kriterien berücksichtigt werden. Die Reinheit spielt bei der Wahl eine wesentliche Rolle. Nutrazeutika werden zur Reinigung von Ölen aus Fischen aus den Ozeanen verwendet, die verschiedenen Arten von Kontamination und Verschmutzung ausgesetzt sind. Zweitens müssen sie den so genannten „Totox“-Index (Gesamtoxidationsindex) überprüfen. Dieser Index (Summe aus der doppelten Peroxidzahl + p-Anisidinzahl) wird zur Bestimmung der Oxidationsstufe eines Fettes unter Berücksichtigung der verschiedenen Formen der Fettsäureoxidation verwendet [4]. Sie darf die von der „Weltorganisation für Omega-3 aus EPA und DHA“ auf 26 festgelegte maximal zulässige Grenze nicht überschreiten. Greifen Sie lieber auf natürliche Formen, Triglyceride oder Phospholipide in hochkonzentrierten Ölen zurück als auf mit Hilfsstoffen angereicherten Pulvern. Diese Kriterien garantieren die Qualität und Sie sollten aus diesem Grund die Analysezertifikate lesen. Wir garantieren mit unserem Omega-3 diese grundlegenden 3 Kriterien:

  • Reines Omega-3: Schonende Molekulardestillationstechnologien bieten eine einwandfreie Reinheit, die unterhalb der Schwellenwerte für Verunreinigungen liegen
  • Eine natürliche Form: Triglyceride aus wildem Sardellenöl
  • Stabilität: Toxizitätsindex weniger als 5

Wir bei Nutri&Co haben uns nicht nur mit diesen Kriterien zufrieden gegeben. Folgende Punkte sind uns ebenso wichtig:

  • Eine hohe Konzentration von EPA und DHA (EPA/DHA-Verhältnis = 3/2*)
  • „Ehrliches“ Öl aus nachhaltigem und zertifiziertem Fischfang
  • Verwendung von Lipcaps®-Kapseln®, bei denen die wertvollen Inhaltsstoffe der Omega-3-Fettsäuren bewahrt bleiben.

*Die Wahl des verwendeten Öls (Fischart) beeinflusst das EPA/DHA-Verhältnis. »Kleine» ölige Fische (Sardinen, Makrelen, Sardellen) sind reicher an EPA, hingegen „große“ ölige Fische reicher an DHA. Auch wenn die Einnahme von DHA unserem körperlichen Bedarf entspricht und von den Gesundheitsbehörden als unerlässlich eingeschätzt wird, scheint das Gleichgewicht des EPA/DHA-Verhältnisses ebenso wesentlich.

Gesundheit und Omega-3
Omega-3-Fettsäuren, insbesondere die wertvollen EPA und DHA, sind Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Arbeiten und heutzutage ist ihr positiver EInfluss auf unsere Gesundheit allgemein bekannt [5]. Eine 2016 durchgeführte Meta-Analyse zeigt, dass ihre Einnahme und ihr Plasmaspiegel mit jeder Art der betrachteten Todesursache umgekehrt korreliert waren [6]. EPA und DHA sind in viele unserer Körpergewebe, einschließlich der Zellmembranen, eingebaut. Sie haben eine schützende (entzündungshemmende) Rolle und ermöglichen die Fluidität der Zellmembranen [7]. Genauer gesagt, stellt die DHA quantitativ die wichtigste langkettige Omega-3-Fettsäure in neuronalen Zellen dar, die sie stärker in neurologische und kognitive Prozesse einbezieht. EPA ist die Vorstufe der Eicosanoide aus dem Omega-3-Reaktionsweg (Prostaglandine, Thromboxane und Leukotriene). Moleküle, die Entzündungsprozesse im Körper kontrollieren und ihnen deshalb eine wichtige Schutzfunktion des Herz-Kreislauf-Systems zukommt [8]. Mangelerscheinungen bei der Omega-3-Aufnahme zeigen sich nicht durch kurzfristige klinische Symptome. Die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren kann Mangelerscheinungen verhindern und auf lange Sicht gesundheitlichen Beschwerden vorbeugen:

  • Herzbeschwerden..Langkettige Omega-3-Fettsäuren wirken nachweislich als hypotensive, antiarrhythmische, anti-atherosklerotische und hypotriglyceridämische Mittel [9] und verringern das Risiko von Gefäßunfällen [10-12]. Studien haben auch die Vorteile der EPA- und DHA-Supplementierung bei Sportlern zur Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit hervorgehoben [13,14].
  • Neurologische Störungen.. Es wird angenommen, dass langkettige Omega-3-Fettsäuren bei der Bekämpfung von kognitivem Abbau, Depressionen und neurologischen Verbindungsstörungen bei älteren Menschen wirksam sind und das Auftreten von neurodegenerativen Pathologien wie Alzheimer oder Parkinson verhindern [15,16].
  • Entzündungen.Man geht davon aus, dass langkettige Omega-3-Fettsäuren in der Lage sind, Entzündungen auf verschiedenen Ebenen teilweise oder vollständig zu hemmen (Entzündungsmarker), was sicherlich durch Veränderungen in der Zusammensetzung der Zellmembranen vermittelt oder damit verbunden ist [17,18].

Diese Daten zeigen, dass Omega-3-Fettsäuren eine essentielle Rolle bei der Prävention spielt, d.h. in der Langzeitprävention, bei der Begrenzung des Auftretens physiopathologischer Phänomene, die im Laufe der Zeit auftreten (altersbedingte Krankheiten, Krankheiten mit einem langsamen Krankheitsverlauf, usw.). Sie legt aber auch nahe, dass Omega-3-Fettsäuren auch als Sekundärprävention dienen können, insbesondere bei der Verringerung des Risikos eines erneuten Gefäßunfalls, der Behandlung des Syndroms des trockenen Auges [19] und der Verringerung der mit dem metabolischen Syndrom verbundenen Komplikationen. Dennoch wird unser Gesundheitskapital sehr früh aufgebaut. Deshalb sind die Omega-3-Fettsäuren und ihre strukturellen Eigenschaften auch in den entscheidenden Phasen der wichtigsten Entwicklungsprozesse (Entwicklung von Hirn- und Netzhautgewebe) wie Schwangerschaft, Stillen und folglich während der gesamten Wahrnehmungsperiode unentbehrlich und entscheidend [1]. Verschiedene klinische Studien, die an schwangeren Frauen durchgeführt wurden, haben gezeigt, dass eine Supplementation mit langkettigen Omega-3 (EPA und DHA) den Omega-3-Status des Fötus und des Neugeborenen signifikant verbessert [20, 21].

Diese bemerkenswerten positiven Auswirkungen der Omega-3-Fettsäuren auf unsere Gesundheit werfen die Frage über die damit verbundenen medizinisch-ökonomischen Risiken auf. Die Synadiet (National Union of Food Supplements) schreibt in einer vom Frost and Sullivan Institute durchgeführten Studie, dass im Jahr 2019 [22]:

  • Eine Supplementation mit Omega-3 von 1,2 g pro Tag (einschließlich 250-300 von DHA und EPA) 13700 Fälle von Demenz verhindert hat.
  • Die Einnahme von Omega-3 bei Menschen mit einem Risiko für kognitive Störungen bis zu 527 Millionen Euro eingespart hat.

Man kann daher zu dem Schluss kommen, dass eine Omega-3-Supplementierung das Risiko bestimmter Krankheiten verringert und somit die medizinische Versorgung indirekt reduziert. Die erwähnten Daten sind ein Beweis dafür.

Literatur

  1. Blondeau, N.; Schneider, S.M. Les acides gras essentiels de la famille des oméga-3 et la santé de la mère et de l’enfant. Nutr. Clin. Métabolisme 2006, 20, 68–72.
  2. ANSES Apports en acides gras de la population vivant en France et comparaison aux apports nutritionnels conseillés définis en 2010; 2015;
  3. Gómez Candela, C.; Bermejo López, L.M.; Loria Kohen, V. Importance of a balanced omega 6/omega 3 ratio for the maintenance of health nutritional recommendations. Nutr. Hosp. 2011, 323–329.
  4. GOED GOED Voluntary Monograph; 2018; p. 3;.
  5. Ruxton, C.H.S.; Reed, S.C.; Simpson, M.J.A. The health benefits of omega-3 polyunsaturated fatty acids: a review of the evidence. 2004, 11.
  6. Chen, G.-C.; Yang, J.; Eggersdorfer, M.; Zhang, W.; Qin, L.-Q. N-3 long-chain polyunsaturated fatty acids and risk of all-cause mortality among general populations: a meta-analysis. Sci. Rep. 2016, 6, 28165.
  7. Swanson, D.; Block, R.; Mousa, S.A. Omega-3 Fatty Acids EPA and DHA: Health Benefits Throughout Life. Adv. Nutr. 2012, 3, 1–7.
  8. Dyall, S.C. Long-chain omega-3 fatty acids and the brain: a review of the independent and shared effects of EPA, DPA and DHA. Front. Aging Neurosci. 2015, 7.
  9. Oscarsson, J.; Hurt-Camejo, E. Omega-3 fatty acids eicosapentaenoic acid and docosahexaenoic acid and their mechanisms of action on apolipoprotein B-containing lipoproteins in humans: a review. Lipids Health Dis. 2017, 16, 149.
  10. Colussi, G.; Catena, C.; Baroselli, S.; Nadalini, E.; Lapenna, R.; Chiuch, A.; Sechi, L. Omega-3 Fatty Acids: from Biochemistry to their Clinical Use in the Prevention of Cardiovascular Disease. Recent Patents Cardiovasc. Drug Discov. 2007, 2, 13–21.
  11. Nestel, P.; Clifton, P.; Colquhoun, D.; Noakes, M.; Mori, T.A.; Sullivan, D.; Thomas, B. Indications for Omega-3 Long Chain Polyunsaturated Fatty Acid in the Prevention and Treatment of Cardiovascular Disease. Heart Lung Circ. 2015, 24, 769–779.
  12. Weylandt, K.H.; Serini, S.; Chen, Y.Q.; Su, H.-M.; Lim, K.; Cittadini, A.; Calviello, G. Omega-3 Polyunsaturated Fatty Acids: The Way Forward in Times of Mixed Evidence. BioMed Res. Int. 2015, 2015, 1–24.
  13. Walser, B.; Stebbins, C.L. Omega-3 fatty acid supplementation enhances stroke volume and cardiac output during dynamic exercise. Eur. J. Appl. Physiol. 2008, 104, 455–461.
  14. Peoples, G.E.; McLennan, P.L.; Howe, P.R.C.; Groeller, H. Fish Oil Reduces Heart Rate and Oxygen Consumption During Exercise: J. Cardiovasc. Pharmacol. 2008, 52, 540–547.
  15. Janssen, C.I.F.; Kiliaan, A.J. Long-chain polyunsaturated fatty acids (LCPUFA) from genesis to senescence: The influence of LCPUFA on neural development, aging, and neurodegeneration. Prog. Lipid Res. 2014, 53, 1–17.
  16. Cutuli, D. Functional and Structural Benefits Induced by Omega-3 Polyunsaturated Fatty Acids During Aging. Curr. Neuropharmacol. 2017, 15, 534–542.
  17. Calder, P.C. Omega-3 fatty acids and inflammatory processes: from molecules to man. Biochem. Soc. Trans. 2017, 45, 1105–1115.
  18. Molfino, A.; Amabile, M.I.; Monti, M.; Muscaritoli, M. Omega-3 Polyunsaturated Fatty Acids in Critical Illness: Anti-Inflammatory, Proresolving, or Both? Oxid. Med. Cell. Longev. 2017, 2017, 1–6.
  19. Epitropoulos, A.T.; Donnenfeld, E.D.; Shah, Z.A.; Holland, E.J.; Gross, M.; Faulkner, W.J.; Matossian, C.; Lane, S.S.; Toyos, M.; Bucci, F.A.; et al. Effect of Oral Re-esterified Omega-3 Nutritional Supplementation on Dry Eyes: Cornea 2016, 35, 1185–1191.
  20. Krauss-Etschmann, S.; Shadid, R.; Hoster, E.; Demmelmair, H.; Jiménez, M.; Gil, A.; Rivero, M.; Veszprémi, B.; Decsi, T.; Koletzko, B.V. Effects of fish-oil and folate supplementation of pregnant women on maternal and fetal plasma concentrations of docosahexaenoic acid and eicosapentaenoic acid: a European randomized multicenter trial. Am. J. Clin. Nutr. 2007, 85, 1392–1400.
  21. Dunstan, J.A.; Mitoulas, L.R.; Dixon, G.; Doherty, D.A.; Hartmann, P.E.; Simmer, K.; Prescott, S.L. The Effects of Fish Oil Supplementation in Pregnancy on Breast Milk Fatty Acid Composition Over the Course of Lactation: A Randomized Controlled Trial. Pediatr. Res. 2007, 62, 689–694.
  22. Synadiet Les cahiers des compléments alimentaires ; Les compléments alimentaires, au service du bien-vieillir; 2019;

ANALYSEN

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Mittels einer patentierten Technologie werden in Licaps®- Kapseln Flüssigkeiten sicher verschlossen und garantieren somit die höchste Stabilität und  den besten Schutz von  Omega-3 auf lange Zeit. Das Patent gehört zu Lonza (ehemals Capsugel).

Besonders Interessierte finden hier einige Studien, von denen wir uns inspiriert haben lassen
GOED Monographie über Schadstoffgrenzwerte.
Klinische Studien über die positive Wirkung von DHA bei trockenen Augen.
Klinische Studie über die Regulierung des Triglyceridspiegels im Blut
Klinische Studie zum optimalen Verhältnis von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren
Analysezertifikat
Konformitätsanalyse unserer Partner 

WIRKSAMKEIT
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WISSENSCHAFT
ANALYSEN

Hohe Konzentration 
Mit unseren hochkonzentrierten Ölen liefern 4 Kapseln ein Minimum von 590 mg EPA (Eicosapentaensäure) und 400 mg DHA (Docosahexaensäure) in der natürlichen Form von Triglyceriden.

Pur und 100% natürlich 
Das Reinigungsverfahren von Fischölen ist aufgrund der Verschmutzung der Ozeane ein entscheidender Schritt. Unsere Öle werden mit den neuesten Molekulardestillations-Technologien gereinigt. Es entstehen nur minimale Folgen für die Biodiversität. Unser Analysezertifikat finden Sie hier.

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Unser Ranziditätsindex wird dank des neuen Licaps®-Verkapselungsverfahrens und der QualitySilver®-Stabilisierungstechnologie während der gesamten Lebensdauer des Produkts sehr niedrig gehalten. Diese 100% hermetisch verschlossenen Kapseln garantieren nicht nur einen frischen und milden Geruch, sondern vermeiden auch die langsame Oxidation, die bei herkömmlichen Kapseln (ToTOX < 5 mes/kg) üblich ist.

Die essentiellen Omega-3-Fettsäuren haben folgende Gesundheitseffekte für unseren Organismus:

    • DHA und EPA unterstützen die Erhaltung einer normalen Konzentration von Triglyceridwerten im Blut
    • DHA und EPA tragen zur Erhaltung eines normalen Blutdrucks bei
    • DHA und EPA tragen zur Erhaltung der normalen Herzfunktion bei
    • DHA trägt zur Erhaltung der normalen Hirnfunktion bei
    • DHA trägt zur Erhaltung der normalen Sehkraft bei

Für Schwangere:

    • Das von der Mutter aufgenommene DHA trägt zur normalen Entwicklung des Gehirns beim Fötus und beim gestillten Säugling bei
    • DHA zur normalen Entwicklung der Sehkraft beim Fötus und beim gestillten Säugling bei

Wann ist die beste Zeit, das Omega-3 einzunehmen?

  • Omega-3 täglich zu einer Mahlzeit einnehmen (ideal ist das Mittagessen)

Wieviel Kapseln?

  • 3 Kapseln pro Tag

Wie nehme ich die Omega-3 Kapseln am besten ein?

  • Die Kapseln einfach mit einem großen Glas Wasser einnehmen.

Dauer 

  • 40 Tage

Vorsichtsmaßnahmen

  • Nahrungsergänzungsmittel auf der Basis von konzentriertem Fischöl für die ergänzende Einnahme im Rahmen einer ausgewogenen und gesunden Ernährung.
  • Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden.

Lagerung

  • Kühl, trocken und lichtgeschützt lagern.
  • Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.

Zutaten

für 3 Licaps

Für 4 Licaps

Sardellenöl aus Wildfang (Sardellen, Sardinen, Makrelen)

1500 mg

2000 mg

davon Omega-3-Fettsäuren*

862 mg

1150 mg

davon EPA*

442 mg

590 mg

davon DHA*

300 mg

400 mg

Vitamin E (natürliches Tocopherol)

3 mg

4 mg

Licaps®-Kapsel

288 mg

384 mg

Was sind Omega-3-Fettsäuren?
Omega-3 gehört zur Kategorie der essentiellen Fettsäuren. Zahlreiche Studien von Wissenschaftlern und Medizinern beschreiben und bestätigen ihre besondere gesundheitliche Funktion, weit über die Erhaltung einer guten Funktion des menschlichen Körpers hinaus. Es existieren mittlerweile eine Reihe von wissenschaftlichen Arbeiten zu diesem Thema und mit fast 35.000 veröffentlichten Studien schlagen die Omega-3-Fettsäuren wahrscheinlich jeden Rekord! Fettsäuren sind Moleküle, die aus mehr oder weniger langen Kohlenstoffketten bestehen. Omega-Fettsäuren sind solche mit sogenannten Ungesättigtheiten (= eine oder mehrere Doppelbindungen in der chemischen Struktur des Moleküls).

Es gibt mehrere Gruppen von Omega: Ω9, Ω6, Ω3 oder auch Ω7. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Vertreter jeder Gruppe und ihre Hauptnahrungsquellen vor (Die ernährungsphysiologische Zusammensetzung von Lebensmitteln kann auf der Website der ANSES, der französischen Behörde für Ernährung, Umwelt und Arbeitssicherheit, eingesehen werden: https://www.anses.fr/fr/content/la-table-de-composition-nutritionnelle-du-ciqual) :

GruppeEssentielle FettsäurenLebensmittel
Ω9ÖlsäureOlivenöl und andere Pflanzenöle (% variabel)
Ω6LinolsäureSonnenblumenöl und andere Pflanzenöle (% variabel)
Ω6Arachidonsäure (AA)Innereien und andere tierische Produkte
Ω3Alpha-Linolensäure (ALA)Leinsaat-, Raps-, Walnuss- und Sojaöl
Ω3Eicosapentaensäure (EPA)Kleine „fette Fische“ und ihre Öle (Sardinen, Makrelen)
Ω3acide docohexaénoique (DHA)Große „fette Fische“ und ihre Öle (Thunfisch, Lachs)
Ω7PalmitinsäureSanddornöl

Omega-3-Fettsäuren (Ω3) sind mit den Omega-6-Fettsäuren (Ω6) eine der beiden Hauptgruppen der mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Die angegebene Zahl der Gruppen der Fettsäuren bezeichnet die Position der ersten Doppelbindung in der Kohlenstoffkette. Innerhalb jeder dieser Klassen finden aus den Vorläufern jeder Klasse enzymatische Reaktionen statt, die zur Bildung neuer längerkettiger Fettsäuren führen. Keine Panik, wir zeigen Ihnen die vereinfachten Reaktionen innerhalb der Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren, den „bekanntesten“ Gruppen derOmegas.

Konzentrieren wir uns aber auf unsere guten Omega-3-Fettsäuren, die wir nicht in ausreichender Menge zu uns nehmen können.

Die zentrale Vorstufe der Familie der Omega-3-Fettsäuren bildet die unerlässliche α-Linolensäure (ALA), die über die Nahrung aufgenommen werden muss. Der Körper kann ALA in andere Omega-3-Fettsäuren umwandeln, darunter Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA), die auch als langkettige Omega-3-Fettsäuren bekannt sind.

Allerdings ist die Umwandlungsrate (etwa 5% ALA in EPA und <0,5% ALA in DHA) von ALA in DHA zu niedrig, um den Bedarf der DHA zu decken. Letztere ist daher auch unerlässlich und muss ebenfalls über unsere Nahrung zugeführt werden, da unser Körper diese Fettsäure nicht selbst herstellen kann. Im Allgemeinen wird ALA mit der Pflanzenwelt und EPA-DHA mit der Tierwelt in Verbindung gebracht. Die Umwandlung von ALA in EPA-DHA erfolgt hauptsächlich bei Meeresprodukten. Es ist sicherlich klar geworden, dass jedem eine Rolle in der Nahrungsmittelkette zukommt: Fische fangen ALAs und wandeln sie dann in EPA-DHA um und werden dann wiederum eine Quelle von EPA-DHA für den Menschen.

Voies de synthèse des oméga-6 et des oméga-3

(figure adaptée de [1])

Für wen, wofür und warum?
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA, European Food Safety Authority) hat die Referenzwerte (die sich von den vorgeschriebenen Werten für die Kennzeichnung auf Etiketten unterscheiden) für die Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren festgelegt: ALA (α-Linolensäure), EPA (Eicopentaensäure) und DHA (Docohexaensäure). Die von der EFSA festgelegten Nährstoffaufnahme-Referenzwerte sind von der jeweiligen Zielgruppe abhängig: Erwachsene, Schwangere, Stillende, Säuglinge, Kinder und Jugendliche. Für jede Zielgruppe beträgt der Nährstoff-Referenzwert (NRV, früher bekannt als empfohlene Tagesdosis (RDA)) 0,5% der Gesamtenergiezufuhr für α-Linolensäure (ALA). Die NRV sind für die sehr langkettigen Omega-3-Fettsäuren spezifischer, EPA und DHA (Tabelle NRVs) zeigen, dass die Nährstoff-Referenzwerte ab dem Alter von 1 Jahr denen für Erwachsene entsprechen.

ZielgruppeAlterNRV (mg/Tag)
Säuglinge7-11 Monate100 (DHA)
Kinder1-2 Jahre250 (EPA+DHA)
Kinder3 Jahre250 (EPA+DHA)
Kinder4-9 ans250 (EPA+DHA)
Kinder10-17 Jahre250 (EPA+DHA)
Erwachsene≥ 18 Jahre250 (EPA+DHA)
Schwangere≥ 18 Jahre+ 100 à 200 (DHA)
Stillende Frauen≥ 18 Jahre+ 100 à 200 (DHA)

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit und andere, vergleichbare Institutionen weltweit sind sich weitestgehend darin einig, dass eine Zufuhr von rund 250 mg EPA und DHA die empfohlene Tagesdosis darstellt. Die französische Gesellschaft für Ernährung (ANSES) hat im Jahr 2010 festgelegt, dass die empfohlene Nährstoffzufuhr für ALA 1% der Gesamtenergieaufnahme entsprechen und die für EPA + DHA 500 mg/Tag bei Erwachsenen mit einer gegebenen Sicherheitsgrenze von 2 g pro Tag betragen sollte. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass das empfohlene Omega-6/Omega-3-Verhältnis streng unter 5 liegen sollte [2]. In Frankreich zeigt die jüngste nationale Studie über den individuellen Lebensmittelkonsum (INCA 3, 2017) eine unzureichende durchschnittliche Omega-3-Aufnahme in allen analysierten Alterskategorien (Tabelle des Omega-3-Lebensmittelkonsums). Die Analyse dieser Verbrauchsdaten zeigt, dass die Omega-3-Aufnahme bisher unzureichend ist, erstens in Bezug auf die Menge und zweitens in Bezug auf das Gleichgewicht mit Omega-6 (Verhältnis Omega-3/Omega-6).

ZielgruppeKinderJugendlicheErwachsene
Alter0-10 Jahre11-17 Jahre18-79 Jahre
Verhältnis Omega-3/Omega-677,67 (> 5)
EPA (mg/Tag)58,192,8117,3
DHA (mg/Tag)85,7117,3169,2
Summe EPA + DHA (mg/Tag)143,7239,2286,5 (< 500)

Diese bereits repräsentativen Beobachtungen spiegeln die unzureichende Auswahl an Nahrungsmitteln wider. Es handelt sich hierbei um den Verzehr von industriell verarbeiteten Lebensmitteln, die hauptsächlich Omega-6-Fettsäuren enthalten (Überschuss im Omega-6/Omega-3-Verhältnis) sowie eine geringe Aufnahme von Omega-3 in Nahrungsmitteln, insbesondere von EPA und DHA (unzureichender Verzehr von Fisch vom Typ „fetter Fisch“ und Pflanzenölen, die reich an Omega-3-Vorläufern (ALA) sind). [3]. Trotz dieser Überlegungen scheint es weiterhin komplex zu sein, auf die täglichen Empfehlungen einzugehen (niedrige Umwandlungsrate von ALA in EPA und DHA, Verfügbarkeit, Kosten und Wertschätzung dieser Omega-3-reichen Nahrungsmittel), um sie in den Industrieländern umzusetzen. Eine gute Alternative sind in diesem Rahmen Nahrungsergänzungsmittel, um den Omega-3-Mangel auszugleichen und den Tagesbedarf an wertvollen Omega-3-Fettsäuren zu decken.

Wie?
Entscheiden Sie sich für eine Supplementierung von Nahrungsergänzungsmitteln mit Omega-3-Fettsäuren, müssen mehrere Kriterien berücksichtigt werden. Die Reinheit spielt bei der Wahl eine wesentliche Rolle. Nutrazeutika werden zur Reinigung von Ölen aus Fischen aus den Ozeanen verwendet, die verschiedenen Arten von Kontamination und Verschmutzung ausgesetzt sind. Zweitens müssen sie den so genannten „Totox“-Index (Gesamtoxidationsindex) überprüfen. Dieser Index (Summe aus der doppelten Peroxidzahl + p-Anisidinzahl) wird zur Bestimmung der Oxidationsstufe eines Fettes unter Berücksichtigung der verschiedenen Formen der Fettsäureoxidation verwendet [4]. Sie darf die von der „Weltorganisation für Omega-3 aus EPA und DHA“ auf 26 festgelegte maximal zulässige Grenze nicht überschreiten. Greifen Sie lieber auf natürliche Formen, Triglyceride oder Phospholipide in hochkonzentrierten Ölen zurück als auf mit Hilfsstoffen angereicherten Pulvern. Diese Kriterien garantieren die Qualität und Sie sollten aus diesem Grund die Analysezertifikate lesen. Wir garantieren mit unserem Omega-3 diese grundlegenden 3 Kriterien:

  • Reines Omega-3: Schonende Molekulardestillationstechnologien bieten eine einwandfreie Reinheit, die unterhalb der Schwellenwerte für Verunreinigungen liegen
  • Eine natürliche Form: Triglyceride aus wildem Sardellenöl
  • Stabilität: Toxizitätsindex weniger als 5

Wir bei Nutri&Co haben uns nicht nur mit diesen Kriterien zufrieden gegeben. Folgende Punkte sind uns ebenso wichtig:

  • Eine hohe Konzentration von EPA und DHA (EPA/DHA-Verhältnis = 3/2*)
  • „Ehrliches“ Öl aus nachhaltigem und zertifiziertem Fischfang
  • Verwendung von Lipcaps®-Kapseln®, bei denen die wertvollen Inhaltsstoffe der Omega-3-Fettsäuren bewahrt bleiben.

*Die Wahl des verwendeten Öls (Fischart) beeinflusst das EPA/DHA-Verhältnis. »Kleine» ölige Fische (Sardinen, Makrelen, Sardellen) sind reicher an EPA, hingegen „große“ ölige Fische reicher an DHA. Auch wenn die Einnahme von DHA unserem körperlichen Bedarf entspricht und von den Gesundheitsbehörden als unerlässlich eingeschätzt wird, scheint das Gleichgewicht des EPA/DHA-Verhältnisses ebenso wesentlich.

Gesundheit und Omega-3
Omega-3-Fettsäuren, insbesondere die wertvollen EPA und DHA, sind Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Arbeiten und heutzutage ist ihr positiver EInfluss auf unsere Gesundheit allgemein bekannt [5]. Eine 2016 durchgeführte Meta-Analyse zeigt, dass ihre Einnahme und ihr Plasmaspiegel mit jeder Art der betrachteten Todesursache umgekehrt korreliert waren [6]. EPA und DHA sind in viele unserer Körpergewebe, einschließlich der Zellmembranen, eingebaut. Sie haben eine schützende (entzündungshemmende) Rolle und ermöglichen die Fluidität der Zellmembranen [7]. Genauer gesagt, stellt die DHA quantitativ die wichtigste langkettige Omega-3-Fettsäure in neuronalen Zellen dar, die sie stärker in neurologische und kognitive Prozesse einbezieht. EPA ist die Vorstufe der Eicosanoide aus dem Omega-3-Reaktionsweg (Prostaglandine, Thromboxane und Leukotriene). Moleküle, die Entzündungsprozesse im Körper kontrollieren und ihnen deshalb eine wichtige Schutzfunktion des Herz-Kreislauf-Systems zukommt [8]. Mangelerscheinungen bei der Omega-3-Aufnahme zeigen sich nicht durch kurzfristige klinische Symptome. Die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren kann Mangelerscheinungen verhindern und auf lange Sicht gesundheitlichen Beschwerden vorbeugen:

  • Herzbeschwerden..Langkettige Omega-3-Fettsäuren wirken nachweislich als hypotensive, antiarrhythmische, anti-atherosklerotische und hypotriglyceridämische Mittel [9] und verringern das Risiko von Gefäßunfällen [10-12]. Studien haben auch die Vorteile der EPA- und DHA-Supplementierung bei Sportlern zur Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit hervorgehoben [13,14].
  • Neurologische Störungen.. Es wird angenommen, dass langkettige Omega-3-Fettsäuren bei der Bekämpfung von kognitivem Abbau, Depressionen und neurologischen Verbindungsstörungen bei älteren Menschen wirksam sind und das Auftreten von neurodegenerativen Pathologien wie Alzheimer oder Parkinson verhindern [15,16].
  • Entzündungen.Man geht davon aus, dass langkettige Omega-3-Fettsäuren in der Lage sind, Entzündungen auf verschiedenen Ebenen teilweise oder vollständig zu hemmen (Entzündungsmarker), was sicherlich durch Veränderungen in der Zusammensetzung der Zellmembranen vermittelt oder damit verbunden ist [17,18].

Diese Daten zeigen, dass Omega-3-Fettsäuren eine essentielle Rolle bei der Prävention spielt, d.h. in der Langzeitprävention, bei der Begrenzung des Auftretens physiopathologischer Phänomene, die im Laufe der Zeit auftreten (altersbedingte Krankheiten, Krankheiten mit einem langsamen Krankheitsverlauf, usw.). Sie legt aber auch nahe, dass Omega-3-Fettsäuren auch als Sekundärprävention dienen können, insbesondere bei der Verringerung des Risikos eines erneuten Gefäßunfalls, der Behandlung des Syndroms des trockenen Auges [19] und der Verringerung der mit dem metabolischen Syndrom verbundenen Komplikationen. Dennoch wird unser Gesundheitskapital sehr früh aufgebaut. Deshalb sind die Omega-3-Fettsäuren und ihre strukturellen Eigenschaften auch in den entscheidenden Phasen der wichtigsten Entwicklungsprozesse (Entwicklung von Hirn- und Netzhautgewebe) wie Schwangerschaft, Stillen und folglich während der gesamten Wahrnehmungsperiode unentbehrlich und entscheidend [1]. Verschiedene klinische Studien, die an schwangeren Frauen durchgeführt wurden, haben gezeigt, dass eine Supplementation mit langkettigen Omega-3 (EPA und DHA) den Omega-3-Status des Fötus und des Neugeborenen signifikant verbessert [20, 21].

Diese bemerkenswerten positiven Auswirkungen der Omega-3-Fettsäuren auf unsere Gesundheit werfen die Frage über die damit verbundenen medizinisch-ökonomischen Risiken auf. Die Synadiet (National Union of Food Supplements) schreibt in einer vom Frost and Sullivan Institute durchgeführten Studie, dass im Jahr 2019 [22]:

  • Eine Supplementation mit Omega-3 von 1,2 g pro Tag (einschließlich 250-300 von DHA und EPA) 13700 Fälle von Demenz verhindert hat.
  • Die Einnahme von Omega-3 bei Menschen mit einem Risiko für kognitive Störungen bis zu 527 Millionen Euro eingespart hat.

Man kann daher zu dem Schluss kommen, dass eine Omega-3-Supplementierung das Risiko bestimmter Krankheiten verringert und somit die medizinische Versorgung indirekt reduziert. Die erwähnten Daten sind ein Beweis dafür.

Literatur

  1. Blondeau, N.; Schneider, S.M. Les acides gras essentiels de la famille des oméga-3 et la santé de la mère et de l’enfant. Nutr. Clin. Métabolisme 2006, 20, 68–72.
  2. ANSES Apports en acides gras de la population vivant en France et comparaison aux apports nutritionnels conseillés définis en 2010; 2015;
  3. Gómez Candela, C.; Bermejo López, L.M.; Loria Kohen, V. Importance of a balanced omega 6/omega 3 ratio for the maintenance of health nutritional recommendations. Nutr. Hosp. 2011, 323–329.
  4. GOED GOED Voluntary Monograph; 2018; p. 3;.
  5. Ruxton, C.H.S.; Reed, S.C.; Simpson, M.J.A. The health benefits of omega-3 polyunsaturated fatty acids: a review of the evidence. 2004, 11.
  6. Chen, G.-C.; Yang, J.; Eggersdorfer, M.; Zhang, W.; Qin, L.-Q. N-3 long-chain polyunsaturated fatty acids and risk of all-cause mortality among general populations: a meta-analysis. Sci. Rep. 2016, 6, 28165.
  7. Swanson, D.; Block, R.; Mousa, S.A. Omega-3 Fatty Acids EPA and DHA: Health Benefits Throughout Life. Adv. Nutr. 2012, 3, 1–7.
  8. Dyall, S.C. Long-chain omega-3 fatty acids and the brain: a review of the independent and shared effects of EPA, DPA and DHA. Front. Aging Neurosci. 2015, 7.
  9. Oscarsson, J.; Hurt-Camejo, E. Omega-3 fatty acids eicosapentaenoic acid and docosahexaenoic acid and their mechanisms of action on apolipoprotein B-containing lipoproteins in humans: a review. Lipids Health Dis. 2017, 16, 149.
  10. Colussi, G.; Catena, C.; Baroselli, S.; Nadalini, E.; Lapenna, R.; Chiuch, A.; Sechi, L. Omega-3 Fatty Acids: from Biochemistry to their Clinical Use in the Prevention of Cardiovascular Disease. Recent Patents Cardiovasc. Drug Discov. 2007, 2, 13–21.
  11. Nestel, P.; Clifton, P.; Colquhoun, D.; Noakes, M.; Mori, T.A.; Sullivan, D.; Thomas, B. Indications for Omega-3 Long Chain Polyunsaturated Fatty Acid in the Prevention and Treatment of Cardiovascular Disease. Heart Lung Circ. 2015, 24, 769–779.
  12. Weylandt, K.H.; Serini, S.; Chen, Y.Q.; Su, H.-M.; Lim, K.; Cittadini, A.; Calviello, G. Omega-3 Polyunsaturated Fatty Acids: The Way Forward in Times of Mixed Evidence. BioMed Res. Int. 2015, 2015, 1–24.
  13. Walser, B.; Stebbins, C.L. Omega-3 fatty acid supplementation enhances stroke volume and cardiac output during dynamic exercise. Eur. J. Appl. Physiol. 2008, 104, 455–461.
  14. Peoples, G.E.; McLennan, P.L.; Howe, P.R.C.; Groeller, H. Fish Oil Reduces Heart Rate and Oxygen Consumption During Exercise: J. Cardiovasc. Pharmacol. 2008, 52, 540–547.
  15. Janssen, C.I.F.; Kiliaan, A.J. Long-chain polyunsaturated fatty acids (LCPUFA) from genesis to senescence: The influence of LCPUFA on neural development, aging, and neurodegeneration. Prog. Lipid Res. 2014, 53, 1–17.
  16. Cutuli, D. Functional and Structural Benefits Induced by Omega-3 Polyunsaturated Fatty Acids During Aging. Curr. Neuropharmacol. 2017, 15, 534–542.
  17. Calder, P.C. Omega-3 fatty acids and inflammatory processes: from molecules to man. Biochem. Soc. Trans. 2017, 45, 1105–1115.
  18. Molfino, A.; Amabile, M.I.; Monti, M.; Muscaritoli, M. Omega-3 Polyunsaturated Fatty Acids in Critical Illness: Anti-Inflammatory, Proresolving, or Both? Oxid. Med. Cell. Longev. 2017, 2017, 1–6.
  19. Epitropoulos, A.T.; Donnenfeld, E.D.; Shah, Z.A.; Holland, E.J.; Gross, M.; Faulkner, W.J.; Matossian, C.; Lane, S.S.; Toyos, M.; Bucci, F.A.; et al. Effect of Oral Re-esterified Omega-3 Nutritional Supplementation on Dry Eyes: Cornea 2016, 35, 1185–1191.
  20. Krauss-Etschmann, S.; Shadid, R.; Hoster, E.; Demmelmair, H.; Jiménez, M.; Gil, A.; Rivero, M.; Veszprémi, B.; Decsi, T.; Koletzko, B.V. Effects of fish-oil and folate supplementation of pregnant women on maternal and fetal plasma concentrations of docosahexaenoic acid and eicosapentaenoic acid: a European randomized multicenter trial. Am. J. Clin. Nutr. 2007, 85, 1392–1400.
  21. Dunstan, J.A.; Mitoulas, L.R.; Dixon, G.; Doherty, D.A.; Hartmann, P.E.; Simmer, K.; Prescott, S.L. The Effects of Fish Oil Supplementation in Pregnancy on Breast Milk Fatty Acid Composition Over the Course of Lactation: A Randomized Controlled Trial. Pediatr. Res. 2007, 62, 689–694.
  22. Synadiet Les cahiers des compléments alimentaires ; Les compléments alimentaires, au service du bien-vieillir; 2019;

licaps® Kapseln - eine neue patentierte Technologie 
Mittels einer patentierten Technologie werden in Licaps®- Kapseln Flüssigkeiten sicher verschlossen und garantieren somit die höchste Stabilität und  den besten Schutz von  Omega-3 auf lange Zeit. Das Patent gehört zu Lonza (ehemals Capsugel).

Besonders Interessierte finden hier einige Studien, von denen wir uns inspiriert haben lassen
GOED Monographie über Schadstoffgrenzwerte.
Klinische Studien über die positive Wirkung von DHA bei trockenen Augen.
Klinische Studie über die Regulierung des Triglyceridspiegels im Blut
Klinische Studie zum optimalen Verhältnis von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren
Analysezertifikat
Konformitätsanalyse unserer Partner 

Woher kommen unsere Inhaltsstoffe?

Nachhaltiger und zertifizierter Fischfang

Vor den Küsten Perus und Chile
Alle Fischbetriebe sind mit dem Label Friend of the Sea®-zertifiziert.

Öldestillation

Quimper, Bretagne
Dank seiner Qualitysilver®-Technologie bietet Polaris Öle mit einer einzigartigen Stabilität.

Kapselherstellung

Straßburg
Lonza (ex Capsugel) verkapselt unsere Öle mit dem patentierten Licaps®-Verfahren.

Abfüllung

Bretagne
Unser historischer Partner LPC ist Ecocert und ISO 22000-zertifiziert.

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Die ideale Ergänzung

Fragen - Antworten 

Wie lange dauert eine Kur?

Bei einer Omega-3-Kur gibt es zwei Ansätze:

1/ Zur Prävention mit einer täglichen Einnahme über einen längeren Zeitraum: Ziel dabei ist es, das Omega-3-Omega-6-Verhältnis auszugleichen, um Risiken von Herz-Kreislauf- und Entzündungskrankheiten vorzubeugen, die im Laufe der Zeit auftreten können.

2/ Als gezielte Heilkur für eine Einnahme über einen kurzen Zeitraum: Ziel dabei ist es, die Omega-3-Fettsäuren als Hilfsstoffe bei der Behandlung von gezielten Erkankungen wie trockenen Augen oder Gelenkschmerzen einzusetzen. In diesem Fall können nach 3- monatiger täglicher Anwendung sichtbare Ergebnisse erzielt werden.

Warum nicht Omega-3-Fettsäuren auf Algenbasis nehmen?

Seit mehr als einem Jahr sind wir auf der Suche nach Omega-3-Algen, die qualitativ hochwertig und zu einem fairen Preis erhältlich sind. Wir sind heute aber der Meinung, dass dieses Segment noch nicht reif genug ist, um ein großes Publikum zu erreichen.

Wir haben uns für die Verwendung von Fischölen aus mehreren Gründen entschieden, drei der Hauptgründe sind: 

- Der Preis für Algenöl ist 4- bis 5-mal höher als der für Fisch.

- Die Konzentration von Algenölen im Vergleich zum Fischöl

Es gibt nur einen Hersteller von Algenöl, der EPA und DHA enthält und dessen Kapazitäten derzeit nicht ausgelastet sind. Dies wirkt sich auf den Preis und die Verfügbarkeit der Produkte aus. Nichtsdestotrotz beobachten wir diese Sparte täglich und hoffen demnächst eine Alternative anbieten zu können.

Warum nicht Omega-3-Fettsäuren auf Krill-Basis nehmen?

Es stimmt, dass Omega-3-Fettsäuren mit Krillöl an Phospholipide gebunden sind und über einen kurzen Zeitraum gesehen, besser vom Körper aufgenommen werden als Pendants aus Fischöl. Eine Studie aus dem Jahr 2015 zeigt jedoch, dass es über einen längeren Zeitraum (4 Monate) betrachtet, keinen Unterschied im Gehalt an Omega-3 im Blutplasma gab. Dazu kommt. Ferner ist Krillöl etwa dreimal teurer als konzentrierte Fischöle. Wir haben uns daher für die Wahl von Fischölen entschieden. 

Ist es Triglycerid oder Ethylester?

Bei Fischen werden Omega-3-Fettsäuren an Triglyceride gebunden. In dieser natürlichen Form haben wir unsere Fettsäuren ausgewählt. Auch wenn synthetische Öle aus Ethylester besonders gut vom Körper aufgenommen werden, sind die Triglyceride vor allem für ihre Langzeitstabilität (Oxidationsbeständigkeit) bekannt.

Besteht ein Risiko bei einer Überdosierung von Omega-3?

Aufgrund der gerinnungshemmenden Eigenschaften von Omega-3-Fettsäuren wird seit langem vermutet, dass sie bei Überdosierung zu einer erhöhten Blutungsneigung führt. Unserem Wissen nach gibt es jedoch keine Studien, die ein erhöhtes Blutungsrisiko nachgewiesen haben. Es wird beobachtet, dass die gerinnungshemmenden Wirkungen von Omega-3-Fettsäuren im Vergleich zu Aspirin viel geringer sind. Wir raten jedoch dazu, dass Menschen mit Hämophilie oder bei gleichzeitiger Einnahme von Aspirin Rücksprache mit ihrem behandelden Arzt halten. 

Warum haben Sie keine Omega-3-6-9-Formel entwickelt?

Es ist natürlich naheliegend zu glauben, dass eine Kombination aus essentiellen Fettsäuren einen erhöhten Nutzen für den Körper bringen könnte. Es ist jedoch zu beachten, dass die Ernährungsweise in unserer modernen Welt ein Omega-3:Omega-6-Verhältnis von etwa 1:11 (Su.Vi.Max) aufweist, hingegen das Gesundheitsverhältnis unter 1:4 liegt. Dieses Ungleichgewicht führt zu Entzündungs- und Blutgerinnungsproblemen, die sich zu ernsthafteren Krankheiten entwickeln können. 

Eine 100%ige Omega-3-Formel kann dieses Ungleichgewicht besser ausgleichen und eine bessere Gesundheit gewährleisten.